citykitchen 17. Februar 2010

In 10 Minuten auf dem Tisch.
Endlich ist die Sonne da!! Bei dem kalten und finsteren Wetter der vergangenen Wochen ist mir die Lust auf Rausgehen immer öfter vergangen. Aber jetzt ist der Himmel wieder blau, wie es sich gehört, und die Sonne bringt trotz Minusgrade den Schnee langsam zum Schmelzen. Yipeeh! Faschingsdienstag ist der halbe Tag frei und als ich nach Hause kam, stand die kleine Naschkatze schon im Schneeanzug und mit Schlitten in der Tür. Im Hirschgarten sind wir stundenlang den Rodelhügel rauf gekeucht und runter gerast, haben uns blaue Flecken, nasse Hintern und einen Mordshunger geholt. Das heißt, in der Küche muss es dann wieder mal schnell gehen.

Zutaten für 3:
• 1 Päckchen Eierspätzle (muss ja schnell gehen, sonst gerne frisch und selbstgemacht)
• 1 Zwiebel
• Butter
• Bergkäse, gerieben
• etwas Milch
• Pfeffer, Salz, Muskat

1. Die Zwiebel in Ringe schneiden und in der Pfanne mit etwas Butter langsam auf mittlerer Hitze braun rösten. Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
2. 2 EL Butter in die Pfanne geben, die Eierspätzle dazugeben und schön anbraten lassen, bis die Spätzle etwas angebräunt sind. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen.
3. Die Pfanne vom Herd nehmen, Milch unter die Spätzle rühren, damit sie schön schlüpfrig werden. Den geriebenen Bergkäse (Menge je nach Lust und Laune) unterrühren.
4. Zwiebeln drüber. Fertig. Essen fassen.

Tags: Hirschgarten, Pasta, vegetarisch, Zwiebeln
citykitchen 30. Oktober 2009

Zur Zeit komme ich in meiner Küche ganz schön ins Schwitzen. Das liegt leider nicht daran, dass es in meinen Töpfen nur so vor sich her brutzelt und zischt, sondern dass mich die Lichtverhältnisse zum Kochen bringen… Wenn ich nach Hause komme, dämmert es bereits und wenn das Essen fertig ist, ist es stockdunkel. Dann fängt das Gefummel und Hantieren an der Kamera an. Ich teste sämtliche Optionen des Weißabgleichs und jede erdenkliche Blendengröße. Lampen werden herangeschafft und Hintergründe gebastelt. Zur Not kommt das Essen vom weißen Teller auf einen braunen Teller und dann wieder zurück… Manchmal entstehen erstaunliche Effekte, die leider nicht sehr appetitlich aussehen. Wirklich zufrieden bin ich bis jetzt mit keinem Ergebnis meiner Experimente und ich werde wohl noch einige Tipps aus dem Internet heranziehen müssen und einfach weitertesten.
Der Zwiebelkuchen, den ich gestern aus meinem Lieblingsmürbeteig hergestellt habe, hat besser geschmeckt, als er hier aussieht.


Teig (nach Jamie Oliver):
• 250 g Mehl
• 100 g Schweineschmalz
• 25 g geriebenen Käse (z.B. Cheddar, Bergkäse)
• 1 Ei
• Salz
• Spritzer Milch
• 1 Zweig Rosmarinnadeln gehackt
Füllung:
• 500 g Zwiebeln
• 200 g Speck
• 1 TL Kümmel
• 200 g Schmand
• 100 g Sahne
• 3 EL geriebenen Käse
• 2 Eier
• Pfeffer, Muskat
1. Aus den Zutaten für den Teig mit den Händen rasch einen Mürbeteig kneten. Eine Kugel formen, in Haushaltsfolie wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
2. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze in Schweineschmalz oder Butter weich dünsten (nicht braun werden lassen). Den Speck in Würfel schneiden und dazugeben. Den Kümmel dazugeben und mit Pfeffer würzen.
3. Während die Zwiebeln dünsten, den Schmand, 3 EL geriebenen Käse und die Sahne mit den 2 Eiern verrühren. Mit Pfeffer, etwas Salz und geriebenen Muskat würzen.
4. Eine Quicheform einfetten. Den Teig ausrollen und in die Form legen. Ca. 1 cm vom Teig über die Quichform stülpen, so spart man sich das “blind backen” mit Bohnen, da der Teig jetzt nicht mehr zusammenschrumpfen kann. Klappt bei mir immer. Den Teig mit einer Gabel einige Male einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 190° Grad ca. 5-8 Minuten vorbacken.
5. Danach die Zwiebeln auf dem vorgebackenen Teig verteilen und die Schmand-Sahne-Mischung darübergießen.
6. Nochmal für ca. 30 Minuten in den Ofen geben.
Tags: Quiche, Zwiebelkuchen, Zwiebeln