Archiv für das Tag 'Tomaten'

Pizza Pizza!

citykitchen 27. Juli 2010

pizza

Schmeckt wie beim Italiener!

Meine Pizza gehört eindeutig zu den besten! Wirklich! Die ist so gut, dass es für uns gar nicht in Frage kommt, Pizza ins Haus liefern zu lassen oder auswärts zu essen… Was ja bei uns auch immer ganz entscheidend ist, ist die Geschwindigkeit, in der das Essen auf den Tisch kommt! Und da ist meine Pizza auch rekordverdächtig. Schwupp, schnell den Teig kneten; während der aufgeht, schnell eine Tomatensoße zusammenpanschen, Teig ausrollen, jeder schmeißt drauf, was er mag (und was grad da ist) und ab in den heißen Ofen. Hammer.

Zutaten für 4 Pizzette:
• 400 g Weizenmehl
• 20 g frische Hefe
• 1 Prise Zucker
• 1 TL Salz
• 1 EL Olivenöl
• 250 ml lauwarmes Wasser

Zutaten für die Soße:
• 5 sehr reife Tomaten
• 1 Knoblauchzehe
• 1 EL Tomatenmark
• Meersalz, schwarzer Pfeffer
• Basilikum, Oregano, Majoran

Für den Belag:
Was ist im Kühlschrank?
Prosciutto, Champignons, Mozzarella di Bufola, Salami, Peperoni, Zwiebeln, Oliven, Sardellen….

Zubereitung für den Teig:
1. Die Hefe ins lauwarme Wasser bröseln und darin auflösen lassen. 1 Prise Zucker hinzugeben („Hefe braucht Nahrung“, das war immer die Begründung meiner Oma für die Zugabe von etwas Zucker bei Hefeteigen…).
2. Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. In die Mulde vorsichtig das Hefewasser schütten.
3. Erst mit dem Knethaken des Handrührgerätes verrühren und dann mit den Händen ordentlich durchkneten. Aus dem Teig vier gleich große Kugeln formen und zugedeckt 30 Minuten gehen lassen.

Zubereitung Soße:
1. Die Tomaten vierteln, mit der grob zerhackten Knoblauchzehe, dem Tomatenmark und den fein gehackten Kräutern in den Mixer geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Teig dünn ausrollen, mit der Soße bestreichen und nach Wunsch belegen. Bei 200 Grad in den heißen Ofen – bis der gewünschten Knuspergrad erreicht ist, ca. 15 Minuten.

pizza_tomaten

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Tomatensauce. Punkt.

citykitchen 14. Juni 2010

bevette_tomatensosse
Ein Leibgericht!

Pasta mit Tomatensauce kann der Himmel auf Erden sein. Viele, viele Jahre ist es her, als mir meine Mutter nach der Schule schon an der Haustüre “Miraaaaacoliiiiiii” entgegenschrie und mein Magen vor Freude hüpfte. Zu einer Zeit, als es in unserem Dorf meiner fränkischen Heimat, noch keinen Basilikum gab und von Aceto Balsamico auch noch niemand etwas gehört hatte, da war so ein “Miracoli-Tag” etwas besonderes und eine exotische Abwechslung vom fränkischen “Dreigestirn” (= Fleisch, Klöse, Gemüse).

In einer bunten Packung waren die Nudeln, ein Päckchen getrockneter “Kräuter”, gemahlener Parmesan und ein Alupäckchen mit Tomatenmark. Das Tomatenmark kam in den Topf, das Tütchen wurde dann bis zum Strich mit Wasser aufgefüllt und mit dem Tomatenmark verrührt, die Kräuter rein und heiß werden lassen. In der Zwischenzeit wurden die Nudeln (damals hießen Nudeln noch Nudeln) gar gekocht. Gehörte damals zu meinen absoluten Lieblingsessen. Ich hatte ja keine Ahnung, wie eine richtig gute Tomatensauce schmecken kann.

Das A und O einer weltklasse Tomatensauce ist die Qualität der Zutaten. Mit Dosentomaten aus dem Discounter, ranzigem Pfeffer und billigem Käse wird’s eher Miracoli…

Zutaten:
• 3 Knoblauchzehen
• 3 Stengel Basilikum
• 2 getrocknete kleine Chilischoten
• 2 Dosen Tomaten (ganz oder gestückelt) bester Qualität, z.B. Mutti
• 1 TL Oregano (getrocknet)
• 1 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
• Meersalz
• 2 EL Balsamico-Essig
• 1 EL Butter
• 1 Handvoll geriebenen Parmesan

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1. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Vom Basilikum die Blätter abzupfen und die Stengel ebenfalls fein hacken. Knoblauchzehen, die Basilikumstengeln, Oregano und die Chilischoten anschwitzen. Die Dosentomaten hinzugeben und mindestens (!) 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
2. Zum Schluss den Balsamico-Essig, die Butter und den geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.