Archiv für das Tag 'Kichererbsen'

Chana pulao

citykitchen 26. Februar 2010

chickpea_pilau

Schmeckt auch kalt sehr lecker!

Wer unter akutem Kohlehydratemangel leidet und Fan der pakistanischen Küche ist, dem leg ich dieses Pilau ans Herz. Dieses kleine Reisgericht lässt sich je nach Geschmack und Vorliebe variieren, von ganz mild bis feurig scharf (so mag ich es). Und weil der Reis und die Kichererbsen nur so strotzen vor Proteinen und Carb, reicht eigentlich schon eine halbe Portion um richtig satt zu werden. Wenn dann noch was übrig ist, pack ich mir den Rest in eine niedliche Schüssel und hab am nächsten Tag im Büro nach was davon.

Zutaten für 4 – 5:
• 500 g Basmatireis
• 115 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht und weichgekocht oder 400 g Kichererbsen aus der Dose
• 1 Dose geschälte Eiertomaten
• 125 ml Sonnenblumenöl
• 1 Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
• 1 TL frischen Ingwer, gerieben
• 3 Zimtstangen
• 1 TL schwarze Pfefferkörner
• 1 TL Kreuzkümmel
• Chilipulver, eh nach Vorliebe
• 3 Kardamonschoten
• Salz
• Naturjoghurt

1. Den Reis unter fließendem, kalten Wasser waschen. In einer Schüssel mit kaltem Wasser für mindestens 1 Stunde quellen lassen.
2. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel langsam braun werden lassen. Den Ingwer und die Gewürze hinzufügen und für eine Minute mitrösten. Umrühren nicht vergessen! Die Gewürze können natürlich vorher im Mörser gemahlen werden!
3. Die Dosentomaten und 650 ml Wasser hinzufügen. Aufkochen lassen.
4. Jetzt kommen der Reis und die Kichererbsen dazu. Deckel drauf und für 15 Minuten köcheln lassen (oder bis der Reis zu 90 % gekocht ist).
5. Jetzt kommt der Clou: Ein sauberes Geschirrtuch gut mit Wasser anfeuchten. Den Deckel von der Pfanne nehmen und die Pfanne mit dem Geschirrtuch zudecken. Dann kommt der Deckel wieder drauf (auf das Tuch) und wird fest verschlossen.
6. Die Hitze auf ganz niedrig runterschalten. Auf diese Art für weitere 25 bis 30 Minuten (mehr warm halten als) kochen.

Wenn das ganze so vor sich hin brütet, bereite ich mir Röstzwiebeln vor, die ich dann auf das Pilau gebe. Mit dem Joghurt servieren.

Kichererbsen-Suppe

citykitchen 24. Oktober 2009

kichererbsensuppe

Chili und Ingwer wärmen auf.
Was für ein Herbstwetter! Der Nebel wollte sich gestern überhaupt nicht verziehen und hing wie eine dicke Dunstglocke über der Stadt. Schmuddelwetter hält uns in keinster Weise von unserem abendlichen Spaziergang ab. Im Gegenteil, ich genieße es sehr mit Gummistiefel in die Blätterhaufen zu springen. Zuhause werden die Taschen ausgeleert, die vollgestopft mit Kastanien, bunten Blättern und toll gefärbten Beerenstrauchzweigen sind. Und was hilft am besten gegen klamme Finger? Eine dampfende Suppe…

Zutaten für 4:

• 2 Dosen Kichererbsen (à 425 ml)
• 1 Stück Ingwer, ca. 30 g
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 2 Chilischoten
• 250 g Tomaten (geht auch mit Dosentomaten)
• 3 EL Öl
• 3 EL Tomatenmark
• 500 ml Gemüsebrühe
• Salz, Zimt, Garam Masala (oder Curry)
• 1 Bund Koriander

1. Die Kichererbsen in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen.
2. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Ingwer fein reiben.
3. Chilischoten waschen, Kerne entfernen und in feine Streifchen schneiden.
4. Tomaten in grobe Stücke schneiden.
5. 2 EL Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln, Chili, jeweils die Hälfte vom Ingwer und Knoblauch andünsten. Tomatenmark einrühren.
6. Gemüsebrühe dazugießen. Tomaten und Kichererbsen dazugeben. Mit Salz, 1 Msp. Zimt und Garam Masala würzen. Aufkochen lassen und mit Deckel 20 Minuten köcheln.
7. In der Zwischenzeit den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Fein hacken. Mit dem restlichen Ingwer, Knoblauch und 1 EL Öl verrühren (am besten im Mörser).
8. Die Suppe mit der Korianderpaste servieren.

Von der Suppe unbedingt für den nächsten Tag etwas aufheben; da schmeckt sie sogar noch besser!