Archiv für das Tag 'Kartoffeln'

Stubenküken mit Kartoffeln und Wurzelgemüse-Püree

citykitchen 30. März 2010

stubenkueken

Ein schönes Sonntagabendessen.

Schon goldig, was im Frühling so alles rumhüpft. Jetzt ist die Zeit der Lämmchen, Zicklein, Kälber und der kleinen Hühner. Und weil einige davon außer ihrer guten Stube noch nichts von der Welt gesehen haben, heißen sie Stubenküken. Natürlich gibt es zu dieser Jahreszeit auch kleine Kätzchen und süße Hundewelpen, die kommen in diesem Blog (zu mancher Beruhigung) jedoch nicht vor.

Stubenküken als Abendessen haben viele Vorteile:
- sie sind schneller fertig, als mein üblicher 2 kg-Biohahn
- es gibt kein Gezeter um Brust, Flügel oder Schenkel
- sie nehmen im Kühlschrank nicht so viel Platz weg
- und sie passen gerade so in meine kleine Lasagneform, die ich als Bräter hergenommen hab.

Allerdings gibt es auch einen entscheidenden Nachteil:
- sie sind klein
- weniger Brust, winzige Flügel, Twiggy-Schenkel.

stubenkueken_und_kartoffeln

Zutaten für 3:
Küken und Füllung:
• 3 Stubenküken aus Bioaufzucht
• 500 g Kartoffeln vorwiegend festkochend
• 1 kleine Handvoll gehackter Kräuter, z.B. Rosmarin, Oregano,
• 8 Knoblauchzehen
• Olivenöl
• Pfeffer, Salz

Wurzelgemüse-Püree:
Bei mir waren es:
• 3 Kartoffeln
• 1 Karotte rot
• 1 Karotte gelb
• 1 Petersilienwurzel
• 1 runde weiße Rübe aus Frankreich (Name vergessen)
• 1 Topinambur
• Butter, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Muskat

wurzelgemuese

1. Für die Füllung die Kartoffeln schälen, vierteln und ca. 8 Minuten kochen.
2. Anschließend die Kartoffeln mit den gehackten Kräutern und ca. 2 EL Olivenöl vermischen.
3. Die Stubenküken waschen, abtrocknen und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Küken mit je 1 Knoblauchzehe und Kräuterkartoffeln füllen.
5. Einen Bräter mit Olivenöl leicht einfetten, die Hähnchen reingeben und die restlichen Kartoffeln und Knoblauchzehen dazwischen geben.
6. Die Stubenküken bei 220 Grad in den vorgeheizten für ca. 45 Minuten in den Ofen geben. 15 Minute vor Ende der Zeit habe ich die Küken gewendet, dass sie schön von allen Seiten braun werden. Da legen meine Jungs wert drauf… Schlabberhaut ist ihnen ein Graus und wird rigoros verweigert.

Für das Püree das Gemüse schälen und in Stücke schneiden. Im Wasser schön weich kochen und anschließend mit dem Kartoffelstampfer zermantschen. Butter und Olivenöl nicht zu sparsam unterrühren und gut würzen.

Fazit: Ich bin begeistert! Das Stubenküken ist innen saftig und die Haut schön kross, wie es eben sein muss. Das Fleisch ist zarter und nicht so fasrig wie beim Grillhendl! Allerdings ist das Essen mit Besteck ein mühseliges Gefitzel, aber das muss ja nicht sein…

Steinbeisser mit Salsa verde

citykitchen 22. November 2009

steinbeisser_mit_salsa_verde

Der perfekte Begleiter für Fisch und Kartoffeln: Salsa verde

Am Freitag muss es ja Fisch sein obwohl ich diesmal keine rechte Lust darauf hatte (und die kleine Naschkatze erst recht nicht. Für ihn sind nur Fischstäbchen “echter Fisch”…). Dann hab ich zwei schöne Filets vom Steinbeisser beim Fischhändler entdeckt und schon lief mir das Wasser im Mund zusammen. Steinbeisser mit seinem festen Fleisch gab’s bei uns schon seit einer Ewigkeit nicht mehr (wahrscheinlich weil’s ihn nicht oft als TK gibt…). Auf dem Nachhauseweg noch alles für eine schöne Salsa verde eingekauft, weil die einfach ideal dazu passt.

Zutaten für 2:
Fisch:
• 2 Filets vom Steinbeisser
• Butter
• Mehl, Salz, Pfeffer

Salsa verde (nach Jamie Oliver):
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Handvoll Kapern
• 1 Handvoll Essiggurken
• 6 Sardellenfilets in Öl eingelegt
• 1 Bund Petersilie
• 1 Bund Basilikum
• 1 Bund Minze
• 1 EL Dijon-Senf
• Rotweinessig
• Olivenöl
• Pfeffer, Salz

1. Für die Salsa verde den Knoblauch fein hacken und in eine Schüssel geben. Die Gurken, Sardellen, Petersilie, Basilikum und die Minze fein hacken und dazugeben.
2. Abgetropfte Kapern mit in die Schüssel geben und mit dem Senf und 1 - 2 EL Rotweinessig verrühren. Am Schluss Olivenöl dazugeben, je nach gewünschter Konsistenz bis zu 3 kräftige Schuss. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
3. Auf einen großen flachen Teller ca. 5 EL Mehl, Salz und Pfeffer geben und vermischen. Das Fischfilet in der Mischung wälzen, bis es gut bedeckt ist.
4. Olivenöl in eine Pfanne erhitzen und den Fisch von beiden Seiten goldbraun braten. Kurz vor Ende ein Stück Butter in die Pfanne geben, das bräunt zusätzlich und gibt eine tollen Geschmack! (aus kalorientechnischen Gründen hab ich bei meiner Portion darauf verzichtet.)

Das ganze gibt es natürlich mit Kartoffeln. Und wenn was übrig bleibt, hat man mit den restlichen Kartoffeln und der Salsa verde einen leckeren Kartoffelsalat…

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