Archiv für das Tag 'Kaninchen'

Kaninchenschenkel mit Ofengemüse

citykitchen 20. Mai 2010

kaninchenschenkel

So ist das halt, wenn man so neugierig ist und immer alles wissen will. Da war ich an den vergangenen Wochenenden und Abenden in der VHS gesessen und hab viel über Webseitengestaltung und dem Internet an sich gelernt. Kann ja nix schaden. Blöd nur, dass ich deswegen nicht zum Einkaufen gekommen bin. Hab ich schon erwähnt, dass ich für eine Sonntagsöffnung von Supermärkten bin? Mal schaun, ob’s schon eine Facebook-Gruppe gibt…. Gedanklich schon auf ein simples Resteessen eingestellt, war ich am Ende total baff, was ich Tolles aus den Tiefen der Kühlschrank- und TK-Fächer rausgezogen hab.

Zutaten für 2:
Aus dem Kühlschrank:
• 3 Karotten
• ein paar Kartoffeln
• ½ Bund Frühlingszwiebeln
• 200 ml Weißwein
• 50 ml Sahne
• Butter

Aus dem Gefrierschrank:
• 2 Kaninchenschenkel
• Hühnerbrühe eingefroren

Aus dem Küchenschrank:
• 2 Knoblauchzehen
• 1 TL Dijon-Senf
• Olivenöl
• Salz, Pfeffer
• Fleur de Sel

Von der Fensterbank:
• 3 Zweige Rosmarin

ofengemuese

Das Ofengemüse:
1. Die Karotten und die Kartoffeln schälen und in nicht zu kleine Stücken schneiden.
2. Das Gemüse in kochendem Wasser ca. 5 Minuten kochen. Das Wasser abgießen und etwas ausdampfen lassen.
3. Die Frühlingszwiebeln waschen und der Länge nach halbieren.
4. Karotten, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln auf ein mit Olivenöl beträufeltes Blech legen. Von 1 Zweig Rosmarin die Nadeln abstreifen und über das Gemüse streuen. Mit Pfeffer würzen.
5. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für 30 – 40 Minuten; zwischendurch immer wieder mal wenden.
6. Wenn das Gemüse fertig ist, mit Fleur de Sel würzen.

Das Fleisch:
1. Die (aufgetauten) Kaninchenschenkel mit Salz und Pfeffer würzen und in einer hohen Pfanne mit Olivenöl scharf auf beiden Seiten anbraten.
2. Mit Weißwein ablöschen und stark einkochen lassen.
3. Die (aufgetaute) Brühe dazugeben, die restlichen Rosmarinzweige, die Knoblauchzehen (müssen nicht geschält werden) mit zur Brühe geben und nochmal ordentlich würzen. Dann Deckel drauf und für 30 Minuten bei kleiner Hitze schmoren lassen.
4. Die Kaninchenschenkel aus der Brühe nehmen und warm stellen – am besten auf das Blech mit dem Gemüse legen; gibt auch nochmal schön Farbe.
5. Jetzt in die Soße 1 EL kalte Butter hinzufügen und bei voller Pulle reduzieren lassen. Die Knoblauchzehen und die Rosmarinzweige vorher rausnehmen. Die Sahne mit einrühren. Vielleicht mit etwas Mehl eindicken (aber nur im Notfall!). Ein Teelöffel Dijon-Senf gibt dem Sößchen einen schönen Kick.

Fazit: Jetzt hab ich erstmal Ferien und genug Zeit, die Gefrierfächer wieder aufzufüllen.

Mafaldine al ragù di coniglio

citykitchen 11. Oktober 2009

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Pasta mit Kaninchenragù

Die Mehrzahl meiner Bekannten kann mit Kaninchen in der Küche nicht viel anfangen. Die wenigsten wissen, wie man es zubereitet, wo man es herbekommt oder wie es schmeckt. Bei einigen ist die Hemmschwelle einfach zu groß, das kuschelige Langohr im Ofen zu braten, vor allem wenn sie selbst in ihrer Jugend ein Zwergkaninchen zum schmusen und spielen hatten…
Ich assoziere Kaninchen als Wildtier und Nahrung und landet somit hin und wieder bei uns auf dem Tisch.

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Zutaten für 2,5:

• Mafaldine ca. 300 g (ich bevorzuge frische Pappardelle - die waren leider aus)
• 2 Kaninchenkeulen
• 100 g frische Steinpilze
• 2 Stangen Sellerie
• 1 Karotte
• 1 kleine Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• Petersilie
• Butter
• 500 ml Gemüsebrühe
• Olivenöl, Salz, Pfeffer

1. Das Fleisch vom Knochen lösen und in kleine Würfel schneiden.
2. Das Gemüse und die Zwiebel in ganz kleine Stückchen schneiden und mit einer geschälten, ganzen Knoblauchzehe ca. 3 Minuten in einer großen Pfanne (mit ca. 3 EL Olivenöl) dünsten.
3. Das Kaninchenfleisch dazugeben und ca. 3 Minuten anbraten.
4. In der Zwischenzeit die Steinpilze putzen, in kleine Würfel schneiden und in einem kleinen Topf mit 1 EL Butter, einer Knoblauchzehe (mit Schale) und 1 TL klein geschnittener Petersilie für ca. 3 Minuten dünsten. Mit Pfeffer und etwas Salz würzen.
Wenn ich Gemüsebrühe verwende, bin ich mit Salz sehr sparsam, da die Brühe schon gesalzen ist.
5. Die Pilze zu dem Gemüse und dem Fleisch dazugeben. Mit der Brühe ablöschen und 30 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Immer wieder mal umrühren. Gegen Ende der Kochzeit 1-2 EL Butter unterrühren. Abschmecken und nachwürzen.
6. Die Pasta zwischenzeitlich kochen. Nicht zu sehr abseihen, so dass noch etwas Pastawasser im Topf übrig ist. Zu dem Ragú geben, gut unterrühren und sofort servieren.

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