Archiv für das Tag 'Hähnchen'

Poulet rôti à l’ail

citykitchen 4. Juli 2010

haehnchen

Brathähnchen mit Knoblauchsauce

Irgendwann ist dann auch mal wieder gut mit Salat und Gazpacho. Hitze hin oder her. Es war mal wieder Zeit für ein leckeres Brathähnchen. Heute mit einer tollen Knoblauchsauce, die auf keinen Fall weggelassen werden darf! So was von gut….

knoblauch

Zutaten für 4:
• 1 Bio-Hähnchen
• 1 EL frische Kräuter, gehackt (Rosmarin, Thymian, Oregano)
• 1 Knoblauchzehe
• 1 TL geriebene Zitronenschale
• 30 g Butter
• Pfeffer, Salz
• Olivenöl
• 3 Knollen Knoblauch
• 100 ml Weißwein
• 3 EL Sahne

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1. Die gehackten Kräuter mit der Knoblauchzehe, der Zitronenschale und der Butter (am besten im Mörser) vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
2. Die Hälfte der Mischung in die Bauchhöhle des Hähnchens geben. Den Rest mit etwas Olivenöl verdünnen und in die Haut des Hähnchens gut einmassieren.
3. Jede Knoblauchknolle in ein Nest aus Alufolie geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Päckchen gut verschließen.
4. Das Hähnchen (auf dem Rücken liegend) und die Knoblauchpäckchen in einen Bräter geben.
5. Bei 230 Grad in den vorgeheizten Ofen geben. Die Temperatur nach 15 Minuten auf 180 Grad reduzieren und weitere 50 Minuten braten. Das Hähnchen nach ca. 25 Minuten wenden. Zwischendurch mit dem austretenden Saft begießen. Wer’s noch nicht wusste: Faustregel für die Bratdauer von Brathähnchen: pro 400 g/20 Minuten + 20 Minuten.
6. Hähnchen beiseite legen und mit Alufolie warm halten. Die Knoblauchpäckchen auskühlen lassen. Dann die Knoblauchzehen in einer Tasse ausdrücken.
7. Den Bräter bei hoher Temperatur erhitzen, Wein und die gleiche Menge Wasser hinzufügen. Auf ein Drittel einkochen lassen, dabei den Bratensatz loskochen. Den zerdrückten, weichen Knoblauch dazugeben, gut verrühren und zum Kochen bringen. Die Sahne unterrühren.

Quelle: Die Küche der Provence

Sizilianischer Abend mit Arancini, Madrid und Fulham

citykitchen 13. Mai 2010

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Frittierte Reisbällchen.

Die Vorbereitungen für unseren sizilianischen Abend sind abgeschlossen: Die DVD steckt im Player, die Zutaten für die Arancini liegen parat, der Weißwein ist gekühlt. Jetzt nur noch schnell die Reisbällchen machen und es kann losgehen. Arancini di Riso kenn ich aus Italien in verschiedenen Varianten und gehören dort zu meinen Lieblingssnacks. Zu unserem sizilianischen Abend hab ich sie zum ersten Mal selbstgemacht…

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Zutaten für 8 Arancini:
• 300 g Rundreis (ich habe Milchreis genommen)
• 3/4 l Hühnerbrühe
• 1 Briefchen Safran
• 2 EL Butter
• 50 g geriebener Parmesan
• 2 Eier
• 1 kleine Zwiebel
• 100 g Hühnerfilet
• 2 Hühnerleber
• Olivenöl
• 50 ml trockener Weißwein
• 1 EL Tomatenmark
• 100 g Erbsen (bei mir TK)
• Salz, schwarzer Pfeffer
• 4 Stängel Basilikum
• 100 g Scamorza
• Semmelbrösel
• 750 ml Olivenöl zum Frittieren

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1. Den Reis in der Brühe mit dem Safran zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten quellen lassen. Butter und Parmesan unter den Reis mischen und etwas abkühlen lassen. Dann 1 Ei untermengen und ganz abkühlen lassen.
2. Die Zwiebel fein hacken; das Fleisch und die Leber ebenfalls klein schneiden. Die Zwiebel in Öl glasig dünsten, Fleisch mit anbraten. Mit Weißwein und Tomatenmark ablöschen, Erbsen hinzufügen. 10 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Basilikum fein schneiden und unterrühren.
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3. Den Reis in 8 Portionen teilen. Mit der Hand flach drücken, mit Fleischmasse und klein gewürfeltem Käse belegen, über der Füllung schließen und zu einem Bällchen formen. Die Bällchen in verrührtem Ei und dann in Semmelbrösel wälzen.
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4. In heißem Olivenöl für ca. 4 - 5 Minuten frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Fazit: Unwahrscheinlich lecker! Das Formen der Bällchen ist nicht so gut gelungen, der Reis war noch etwas zu schlonzig. Da hätte ich den Reis länger quellen lassen müssen. Die Bällchen sind eckig bis unförmig geworden und weit davon entfernt, wie kleine Orangen auszusehen, das Frittieren haben sie ohne auseinander zu fallen überstanden und sie schmecken wie im Urlaub.

Quelle: Süditalien Küche & Kultur, GU

Wie der Film war? Keine Ahnung. Zwei Fußball-Teams haben gegeneinander in einem wichtigen Wettbewerb gespielt. So wichtig, dass der Vorkoster unbedingt schauen musste. Das eine Team war aus Madrid, das andere aus London und Hugh Grant war im Publikum. Madrid hat gewonnen. DVD gibt’s am Wochenende.

Stubenküken mit Kartoffeln und Wurzelgemüse-Püree

citykitchen 30. März 2010

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Ein schönes Sonntagabendessen.

Schon goldig, was im Frühling so alles rumhüpft. Jetzt ist die Zeit der Lämmchen, Zicklein, Kälber und der kleinen Hühner. Und weil einige davon außer ihrer guten Stube noch nichts von der Welt gesehen haben, heißen sie Stubenküken. Natürlich gibt es zu dieser Jahreszeit auch kleine Kätzchen und süße Hundewelpen, die kommen in diesem Blog (zu mancher Beruhigung) jedoch nicht vor.

Stubenküken als Abendessen haben viele Vorteile:
- sie sind schneller fertig, als mein üblicher 2 kg-Biohahn
- es gibt kein Gezeter um Brust, Flügel oder Schenkel
- sie nehmen im Kühlschrank nicht so viel Platz weg
- und sie passen gerade so in meine kleine Lasagneform, die ich als Bräter hergenommen hab.

Allerdings gibt es auch einen entscheidenden Nachteil:
- sie sind klein
- weniger Brust, winzige Flügel, Twiggy-Schenkel.

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Zutaten für 3:
Küken und Füllung:
• 3 Stubenküken aus Bioaufzucht
• 500 g Kartoffeln vorwiegend festkochend
• 1 kleine Handvoll gehackter Kräuter, z.B. Rosmarin, Oregano,
• 8 Knoblauchzehen
• Olivenöl
• Pfeffer, Salz

Wurzelgemüse-Püree:
Bei mir waren es:
• 3 Kartoffeln
• 1 Karotte rot
• 1 Karotte gelb
• 1 Petersilienwurzel
• 1 runde weiße Rübe aus Frankreich (Name vergessen)
• 1 Topinambur
• Butter, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Muskat

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1. Für die Füllung die Kartoffeln schälen, vierteln und ca. 8 Minuten kochen.
2. Anschließend die Kartoffeln mit den gehackten Kräutern und ca. 2 EL Olivenöl vermischen.
3. Die Stubenküken waschen, abtrocknen und mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Die Küken mit je 1 Knoblauchzehe und Kräuterkartoffeln füllen.
5. Einen Bräter mit Olivenöl leicht einfetten, die Hähnchen reingeben und die restlichen Kartoffeln und Knoblauchzehen dazwischen geben.
6. Die Stubenküken bei 220 Grad in den vorgeheizten für ca. 45 Minuten in den Ofen geben. 15 Minute vor Ende der Zeit habe ich die Küken gewendet, dass sie schön von allen Seiten braun werden. Da legen meine Jungs wert drauf… Schlabberhaut ist ihnen ein Graus und wird rigoros verweigert.

Für das Püree das Gemüse schälen und in Stücke schneiden. Im Wasser schön weich kochen und anschließend mit dem Kartoffelstampfer zermantschen. Butter und Olivenöl nicht zu sparsam unterrühren und gut würzen.

Fazit: Ich bin begeistert! Das Stubenküken ist innen saftig und die Haut schön kross, wie es eben sein muss. Das Fleisch ist zarter und nicht so fasrig wie beim Grillhendl! Allerdings ist das Essen mit Besteck ein mühseliges Gefitzel, aber das muss ja nicht sein…

Brathähnchen mit Oreganopesto

citykitchen 20. Oktober 2009

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Brathähnchen wird immer eines meiner Lieblingsgerichte bleiben.

Hühnchen lässt sich auf so vielen verschiedenen Weisen zubereiten, dass es nie langweilig wird und zu jeder Jahreszeit schmeckt. Am liebsten mag ich es im Ganzen im Ofen gebraten, mit einer einfachen aber raffinierten Marinade eingerieben. Dazu ein frisches Weißbrot oder knusprige Ofenkartoffeln vom Blech.

Leider hat mein Ofen keine selbstreinigende Funktion und das Ofenschrubben nach dem Essen verleidet mir die Freude an dem Hähnchen ein bisschen. Nur ein bisschen.

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Zutaten für 1 Brathähnchen:
• 1 Bio-Brathähnchen, ca. 1,3 kg
• 1 unbehandelte Zitrone
• ein paar Stengel frischen Oregano und/oder Majoran
• 6 Knoblauchzehen
• Olivenöl
• Pfeffer, Salz

1. Das Hähnchen mit kaltem Wasser gut abspülen und trocken tupfen.
2. Von dem Oregano die Blättchen abzupfen und im Mörser mit einem guten Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer eine sämige Paste herstellen. Das Hähnchen damit gut einreiben.
3. Die Zitrone für ein paar Minuten in heißes Wasser legen und dann mit einem spitzen Messer ca. 10 Mal einstechen.
4. Zitrone in das Hähnchen stecken. Die Stengel vom Oregano und 2 ungeschälte Knoblauchzehen in das Hähnchen stecken, innen salzen und pfeffern.
5. Ein tiefes Backblech mit ein paar Spritzer Olivenöl einfetten. Das Hähnchen mit der Brust nach oben auf das Blech legen.
6. Auf das Blech die restlichen Knoblauchzehen (ungeschält) verteilen. Ist Rosmarin im Haus? Dann ebenfalls 2 - 3 Stengel aufs Blech legen.
7. Das Hähnchen im vorgeheizten Ofen bei 190° Grad 1,5 Stunden braten. Als Faustregel für die Backzeit gilt: pro 400 g Hähnchen 20 Minuten backen + 20 Minuten.

8. Jetzt kann man das Hähnchen gleich essen oder aus dem Bratensatz eine kleine Soße machen: Das Hähnchen vom Blech nehmen und zum Warmhalten in den Ofen zurück geben. Das Bratenfett durch einen Sieb abseihen und in der Fettkanne entfetten. In einem kleinen Topf mit etwas Rotwein (je nach Bratensaftmenge ca. 60 ml) und 1 EL Balsamicoessig bei großer Hitze ein paar Minuten reduzieren lassen.

Die Knoblauchzehen auf jeden Fall mitservieren: einfach aus der Schale drücken und aufs Brot schmieren.