Schweinemedaillons mit feinem Spargelsalat

citykitchen 6. Mai 2010

schweinemedaillons_spargel

Asparagus: Kann ich nicht genug von kriegen.

Ist ja zur Zeit auch ein Ding der Unmöglichkeit, an ihm vorbeizukommen. Überall Spargel. Grün, weiß oder violett mit dicken oder dünnen Stangen oder auch nur die Spitzen. Den Spargel aus Griechenland, Italien oder Thailand (!) lassen wir links liegen und decken uns mit sagenhaft frischem aus Schrobenhausen ein. Heute morgen hatte ich wirklich Glück, der Spargel wurde “quasi in der Nacht gestochen” und war praktisch noch “feldwarm”, so zumindest die Aussage von meinem Gemüsehändler… Mit brauner Butter und Hollo gab’s die Tage schon zur Genüge, deshalb heute nur als leichter Salat zu Schweinemedaillons.

schweinemedaillons
Zutaten für 2,5:
• 500 g weißer Spargel
• 250 g Kirschtomaten
• Portulak (oder Rucola)
• 1 Handvoll Cashewkerne (muss aber nicht sein)
• Olivenöl
• weiße Balsamico Creme
• 5 Schweinemedaillons
• 5 Zweige Rosmarin

spargelsalat

1. Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Stangen in Stücke schneiden. Im Dampfeinsatz 8 Minuten dämpfen (nicht in Wasser kochen, das Aroma geht wirklich mit in den Abfluss…).
2. Tomaten halbieren, Portulak waschen und trocken schleudern.
3. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.
4. Den Spargel und die Tomaten mit 3 EL Öl und ein paar Spritzern Balsamico Creme mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Portulak und Cashewkerne dazugeben und vermischen.
5. Je einen Zweig Rosmarin mit Küchengarn um die Medaillons binden und würzen.
6. Das Fleisch in der heißen Pfanne mit etwas Öl scharf von jeder Seite anbraten und dann bei reduzierter Hitze fertig braten, je nach Dicke der Medaillons und Hitze, dauert das ca. 5 - 10 Minuten.

Fazit: Ich habe diesen Salat auch schon mit Rucola gemacht, fand aber, dass die pfeffrige Rucola zu dominant schmeckt. Portulak schmeckt eher nach nichts und nimmt dem Spargel nichts von seinem Aroma weg. Auf die Cashewkerne könnte ich auch verzichten - die kleine Naschkatze besteht aber drauf. Sei’s drum…

Quelle: lecker.de

Zuckeralarm! Portugiesische Vanilletörtchen

citykitchen 2. Mai 2010

portugiesische_vanilletoertchen

Pastéis de Nata

Heute gab’s schon zum Frühstück eine Zuckerbombe. Macht nichts, die leckeren Törtchen aus Portugal gibt es schließlich nicht jeden Sonntag… Die süßen Pastéis de Nata wurden übrigens erstmals von den Schwestern des Hieronymus-Klosters im Lissabonner Stadtteil Santa Maria de Belém (kurz Belém) gebacken, weshalb sie auch Pastéis de Belém genannt werden.

Zutaten für 12 Stück:
• 1 Packung frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
• 2 EL Mehl
• 1 Vanilleschote
• abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
• 1/2 l Milch
• 240 g Zucker
• 1 Ei + 5 Eigelb
• Salz
• Butter
• 12 TL brauner Zucker

portugiesische_vanilletoertchen_kalt

1. Muffinblech (12 Mulden) mit Butter einfetten. Den Teig etwas ausrollen, so dass 12 Kreise (à ca. 10 cm Durchmesser), ausgestochen werden können. Die Teigkreise in die Mulden legen und kalt stellen. Vorher in die Mulden ca. 1 cm breite Streifen aus Backpapier schneiden, dann lassen sich die Puddingtörtchen nach dem Backen leicht aus der Form lösen.
2. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Milch, Vanilleschote und 1 EL Butter aufkochen. Die Schote entfernen. Zucker, Zitronenschale, 2 EL Mehl und 1 Prise Salz mischen und in die kochende Milch einrühren. Vanillemark, Ei und Eigelb verquirlen. Von der Creme 2 - 3 EL unterrühren, dann unter die übrige Creme rühren.
3. Die Creme in die Mulden verteilen und im heißen Ofen (220 Grad) für 10 - 12 Minuten backen. Die Puddingtörtchen mit je 1 TL braunen Zucker bestreuen und unter dem heißen Grill für ein paar Minuten karamellisieren (oder mit dem Gasbrenner).

portugiesische_vanilletoertchen_heiss

Fazit: Die Puddingtörtchen sind auch mit der reduzierten Zuckermenge ziemlich süß. Im Originalrezept werden 275 g Zucker verwendet - was für mich viel zuviel ist, für die kleine Naschkatze jedoch absolut in Ordnung geht….

Quelle: lecker 2009-04

Pastéis de Belem

Halbfinale! Lyoner mit Kartoffelsalat

citykitchen 27. April 2010

lyoner_mit_kartoffelsalat

Toller Halbfinalsnack.

Als bekennende Nicht-Bayern-Fans wurde uns Nahe gelegt, das Spiel daheim anzuschauen… Ich freu’ mich drauf und hab mir Gedanken gemacht, was ich zum Spiel auf den Tisch bringe. Spontan ist mir die gute Lyoner Wurst eingefallen! Wenn die Jungs von Olympique Lyon so schnell sind, wie mein Fußball-Snack auf dem Tisch war, dann wird’s ein heißes Spiel…

Zutaten für 3:
• 400 g Kartoffeln, festkochend
• 1 Schalotte
• 1 EL Kapern
• 1 kleine Hand voll Brunnenkresse (frisch von der Fensterbank)
• bestes Olivenöl
• Saft 1 Zitrone
• Pfeffer, Salz
• Lyoner am Stück
• Dijon Senf (oder Ketchup)

1. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. 10 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas ausdampfen lassen.
2. In der Zwischenzeit Wasser zum Kochen bringen. Das kochende Wasser von der Herdplatte nehmen. Die Wurst im heißen Wasser ziehen lassen - solange bis der Kartoffelsalat angemacht ist.
3. Die kleingeschnittene Schalotte, den Zitronensaft und 2 - 3 “gute Schuss” Olivenöl über die warmen Kartoffeln geben. Kapern dazu, mit Salz und Pfeffer würzen. Gut vermischen und wenn Zeit ist, etwas ziehen lassen. Am Schluss die Brunnenkresse darüber streuen. Fertig pünktlich zum Anpfiff!

Schon wieder Pasta: Ravioli mit Ricotta-Bärlauch-Füllung

citykitchen 21. April 2010

ravioli_baerlauch

Kann ich nicht genug von kriegen!

Gleich nach unserer Heimkehr vom Gardasee hab ich mich rangemacht und die vielen Leckereien verfuttert, die einfach schnell weg mussten. Schon hart, so ein Heimkehrerschicksal… Die Ricotta wurde gleich am nächsten Tag zu einer feinen Füllung für Ravioli verarbeitet. Dazu fein gehackt der frische Bärlauch vom heimischen Markt, der Parmigiano, gekauft in Salò, als Küchenwein ein Gläschen Lugana und der mitgebrachte Ravioliausstecher kam auch gleich zum Einsatz. So möchte ich jeden Tag kochen! Nun, vielleicht hatte ich doch ein Gläschen zuviel, denn den Teig hatte ich für Ravioli zu dick ausgerollt. Da hab ich wohl vor lauter Gier einige Einstellstufen an der Nudelmaschine übersprungen…

Mein bewährter Pastateig für 3 - 4 Portionen:
• 300 g Semola di grano duro
• 3 Eier
diesmal kein Salz, der Teig lässt sich dann einen Tick leichter verarbeiten
• 1 EL Olivenöl

1. Die Zutaten für den Teig mit dem Handrührgerät verrühren.
2. Dann auf der Arbeitsfläche den Teig kneten, bis er glatt ist und schön glänzt. Eventuell etwas Wasser dazugeben.
3. Zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und 30 Minuten in Ruhe lassen.

ricotta
baerlauch

Für die Füllung:
• 250 g Ricotta
• 2-3 EL geriebenen Parmesan
• 1/2 Bund Bärlauch, fein gehackt
• Salz und Pfeffer

Die Zutaten für die Füllung vermischen. Den Pastateig dünn ausrollen, die Füllung daraufsetzen, Ravioli formen und ab damit ins kochende Salzwasser. Wenn die Ravioli oben schwimmen (nach 4 - 5 Minuten) sind sie fertig.
Die Ravioli in einer Pfanne mit zerlassener Butter schwenken. Vor dem Servieren mit Parmesan bestreuen und würzen, wie man’s mag. Ich habe meine geliebten Chiliflocken darübergestreut.

ravioliausstecher

Fazit: Die Ricotta war weltklasse! Was für ein Unterschied, zu der lahmen Supermarktvariante! Könnt’ ich mich reinsetzen. Die Ricotta-Bärlauch-Kombi war richtig fein; da hat der etwas zu dick geradene Teig nicht wirklich gestört. Der Ravioliausstecher taugt leider nichts, ich gebe ihm bei einem dünneren Teig nochmal eine Chance. Ansonsten landet er in der Flohmarktkiste.

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »