citykitchen 6. Dezember 2009

Diesmal leider ohne Rosinen.
So ein Wochenende kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem wenn man als Mutter vergessen hat, das Nikolaussäckchen vor die Tür zu legen… Den ganzen Abend hab ich drangedacht: “… ich darf nicht vergessen, den Nikolaus vor die Tür zu stellen…”, “… jetzt räum ich schnell die Küche auf, dann stell ich den Nikolaus vor die Tür….”. So ging es die ganze Zeit und zu guter Letzt bin ich hundemüde sehr spät ins Bett, ohne das Gefühl was vergessen zu haben. In der Früh werde ich vom Öffnen und Schließen der Wohnungstür geweckt! Die kleine Naschkatze war schon auf den Beinen, um zu schauen, was der Nikolausi gebracht hat und ob er die Kekse gegessen hat. Wie konnte ich nur den Nikolaus vergessen! Aus dem Bett geschossen und scheinheilig das Säckchen vor die Tür gestellt… Hat er sich halt verspätet, bei der Masse von braven Kindern. Hat nichts geholfen. Kinder können so grausam sein. Dagegen hilft vielleicht eine süße Leckerei als Frühstück? Einen Versuch war’s wert…
Zutaten für 2,5:
• 5 Eier
• 1 Vanilleschote
• 250 ml Milch
• 2 EL Zucker
• 150 g Mehl
• etwas Salz
• 100 g Butter
• 4 EL Mandelblättchen
• Puderzucker
1. Die Eier trennen. Das Vanillemark aus der Schote kratzen und mit der Milch, den Eigelben, 1 EL Zucker, Mehl und einer Prise Salz mit dem Schneebesen verrühren. Den Teig etwas ruhen lassen. Die Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter den Teig heben.
2. Die Hälfte der Butter bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne schmelzen lassen. Den Teig dazugeben und so lange backen bis die Unterseite goldbraun ist.
3. Den Teig mit einem Kochlöffe in Stücke rupfen. Die Mandelblättchen darüber streuen. Die restliche Butter dazugeben und verteilen. Mit Puderzucker bestreuen.
Fazit: Hat lecker geschmeckt, aber dem Hausfrieden nicht viel geholfen, weil: ich hatte kein Apfelmus! und Kaiserschmarrn ohne Apfelmus geht bei schmollenden 9-jährigen gar nicht.
Tags: Kaiserschmarrn
citykitchen 5. Dezember 2009

Schön mürbe mit feinem Aroma.
Ich kann mich ja gar nicht entscheiden, welche Plätzchen ich backen soll. Das Internet und sämtliche Kochzeitschriften überschlagen sich mit Rezepten für Plätzchen, Stollen und Pralinen. Ich fange erst mal mit den einfacheren Rezepte an, da ich beim Backen nicht unbedingt die geduldigste bin und mich bis Weihnachten unbedingt steigern möchte. Kekse backe ich das ganze Jahr über und Heidesand habe ich schon in allen Variationen gemacht, mit Marzipan und Hagelzucker, mal mit und mal ohne Ei. Dieses Rezept mit Rosmarin gab es in der November-Ausgabe von “essen & trinken” und wollte ich wegen der versprochenen Aromen unbedingt nachbacken.

Zutaten für ca. 40 Plätzchen:
• 200 g Butter
• 230 g Zucker
• 1 Pk. Bourbon-Vanillezucker
• TL Salz
• 1 Ei
• 2 Zweige Rosmarin
• 320 g Mehl
• Bio-Zitrone
1. Die Butter, 180 g Zucker, Vanillzucker, Salz und Ei cremig rühren.
2. Die Rosmarinnadeln mittelfein hacken. Das Mehl sieben und schnell mit den Rosmarinnadeln unter den Teig mischen. Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
3. Den Teig halbieren und zu zwei 40 cm lange Rollen formen.
4. Den restlichen Zucker mit der fein abgeriebenen Zitronenschale mischen und die Teigrollen darin wälzen. Dann für weitere 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
5. Die Teigrollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backblech ausgelegtes Blech legen - etwas Abstand halten. Im vorgeheizten Ofen (200 Grad, Umluft 180 Grad) 12 - 15 Minuten goldbraun backen.
Fazit: Die Plätzchen sind schön mürbe und schmecken lecker. Das versprochene Aroma ist auch vorhanden, könnte nach meinem Geschmack aber etwas stärker sein, d.h. beim nächsten Mal nehm’ ich mehr Rosmarin. Mir fehlt aber der weihnachtliche Touch und darum gibt es die Kekse erst wieder in Richtung Frühling…
Tags: Kekse, Rosmarin
citykitchen 12. November 2009

Kleine Kuchen mit Nuss ist das Motto im November bei der Hedonistin.
Ohne viel Zinnober sind die Kuchen im Glas gebacken. Ein Kuchen aus dem Glas ist ideal für zwei Naschkatzen und hält sich verschlossen für bis zu drei Wochen - theoretisch. Hier also mein Beitrag zum Blog-Event “Kleine Kuchen”:

Zutaten für 2 Kuchen im Glas:
• 50 g gemahlene Haselnüsse
• 1 EL Semmelbrösel
• 100 g weiche Butter
• 75 g Zucker
• 75 g Mehl
• 2 Eier
• 1/2 TL Backpulver
• 1 Msp. Zimt
• 1 Prise Nelken
• 2 Tropfen Bittermandelöl

1. Die Haselnüsse und die Semmelbrösel in einer Pfanne ohne Fett leich anrösten und abkühlen lassen.
2. Mit dem Zimt, Nelkenpulver und Buttermandelöl vermischen.
3. Butter, Zucker und Eier cremig rühren.
4. Mehl mit Backpulver und Nüssen vermischen und unter den Teig heben.
5. Die Gläser (1/4 l oder 1/2 l) einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
6. Teig in die Gläser füllen und in dem vorgeheizten bei 175° Grad ca. 35 Minuten backen.
7. Zum Aufbewahren Gummiringe auf die Innenseite der Glasdeckel legen, Glasdeckel auflegen und die Kuchen im Glas mit Klammern heiß verschließen.
Quelle: G+U Kuchen im Glas
Tags: Haselnüsse, Kuchen im Glas, Nüsse
citykitchen 27. Oktober 2009

Dieses Dessert funktioniert auch als Frühstück.
Vor einigen Jahren bin ich in einer Kochzeitschrift auf ein Minirezept für ein Dessert gestoßen. Was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Blick. Dieses kleine Dessert ist an Schlichtheit nicht zu übertreffen und schmeckt nicht nur als Nachtisch sondern auch sehr gut als Frühstück, als Snack zwischendurch, zum Kaffee, vor dem Schlafen gehen, im Büro, beim Picknick, als Reiseproviant, zum Mitbringen, als Mitternachtshappen…
Zutaten für 4:
• 500 g Joghurt fettarm (ich nehme Activia, der ist so schön cremig)
• 125 g Mascarpone (es geht auch z.B. Crème double)
• 4 EL flüssiger Honig (Sorte je nach Geschmack, ich nehme Akazienhonig)
• 40 g Pistazienkerne
• 2 Löffelbiskuit
1. Den Joghurt und den Mascarpone in einer Schüssel mit dem Schneebesen glatt rühren.
2. Die Creme in 4 Dessertgläser füllen.
3. Die Pistazien darauf verteilen. Pro Glas je einen halben Löffelbiskuit grob zerbröseln und darüber streuen.
4. Am Schluss den Honig darauf verteilen.
Tags: Dessert, Joghurt, Mascarpone