Kuchen & Muffins

Nektarinenkuchen aus der Provence

citykitchen 10. Juli 2010

nektarinenkuchen_mit_sahne
Lecker, locker, saftig.

Die Märkte überschlagen sich geradezu mit einer gewaltigen Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Ich bin ganz aus dem Häuschen und kann mich nicht zurückhalten. Keine Ahnung, wer das alles essen soll, aber ich mach einfach mal einen Anfang mit einem fantastischen Nektarinenkuchen. Dieser Kuchen geht natürlich auch toll mit Pfirsichen, dann würde ich aber die Haut entfernen. Bei Nektarinen ist das nicht nötig.

Zutaten für eine Form von 24 cm Durchmesser:
• 4 Nekatrinen, schön groß und reif
• 25 g Butter
• 3 Eier
• 80 g Zucker
• 200 g Créme fraîche
• 1 gehäufter EL Maisstärke
• 1,5 TL Backpulver
• 150 g gemahlene Mandeln

nektarinenkuchen

1. Die Springform mit etwas Butter fetten und mit Mehl bestäuben.
2. Die Nektarinen jeweils in 10 Spalten schneiden.
3. Eier und Zucker so lange verrühren, bis die Masse schön dick und hell ist. Créme fraîche, Maisstärke und Backpulver unterrühren, die Mandeln dazugeben. Weiterrühren.
4. Die Hälfte des Teiges in der Form verteilen, darauf die Nektarinenspalten hübsch verteilen. Den restlichen Teig darübergießen.
5. Den Kuchen bei 190 Grad 25 Minuten backen, danach die Hitze auf 160 Grad runterdrehen und weitere 20 – 25 Minuten backen. Stäbchentest!
6. Mit leicht geschlagener Sahne servieren.

Fazit: Achtung hoher Suchtfaktor! Ich habe den halben (!) Kuchen an einem Tag alleine (!) gegessen… omg.

Quelle: Dieses Rezept ist ebenfalls aus dem sehr schönen Kochbuch „Küche der Provence“. Ich habe es allerdings etwas vereinfacht und auf das Blanchieren und Dünsten der Früchte verzichtet.

Für die Tonne: Heidelbeer-Ricotta-Kuchen

citykitchen 13. Juni 2010

torta_di_mirtilli2

Hä? Gar kein Backpulver?

Dass war der erste Gedanke beim Durchlesen des Rezeptes für einen Heidelbeerkuchen mit Ricotta.
Die Zeitschrift “So is(s)t Italien” hatte ich an der Supermarktkasse gesehen und gleich aufs Band gelegt.

Die Aufmachung ist ganz ok, die Fotos nett anzusehen (die ewigeTiefen(un)schärfe hält sich hier erfreulich in Grenzen…), die Rezepte simpel und scheinbar leicht nachzukochen. Für die Torta di mirtilli e ricotta hatte ich alle Zutaten zu Hause und Lust auf Backen auch.

Ich trau’ mich hier nicht das Foto aus der Zeitschrift zu posten, wie der Kuchen eigentlich aussehen sollte. Aber wenn ihr das Heft in die Hände bekommt, schaut’s euch in der Ausgabe 4/2010 Juni/Juli auf Seite 11 an.

Meine einzige Veränderung bestand darin, dass ich statt der empfohlenen Form mit einem Durchmesser von 23 cm, eine Backform mit 26 cm verwendet habe. Abgesehen davon habe ich mich genau an das Rezept gehalten, schon allein aus Vorsicht, da ich bisher noch keinen Kuchen mit Ricotta gebacken hatte. Das Fehlen von Backpulver hat mich aber gleich stutzig werden lassen.

Kurzum, mein Kuchen ist nicht aufgegangen und war zäh wie Fensterkitt. Mich ärgert’s um die schönen Zutaten und dass ich mich nicht getraut habe, das Rezept nach meinem Kochverstand richtig zu stellen. Noch einmal probieren werde ich das Rezept wohl nicht und das Heft bleibt in Zukunft im Regal liegen…

Der Vollständigkeit halber, schreibe ich das Original-Rezept trotzdem auf. Wenn jemand eine Idee hat, woran es noch gelegen haben könnte, weshalb der Kuchen so vermurkst ist, bitte her damit…

torta_di_mirtilli
Ich ahne schlimmes…

Zutaten:
• 350 g Mehl
• 250 g Zucker (200 g für den Teig, 50 g für den Sirup)
• 250 g Ricotta
• 150 ml Milch
• 2 Eier
• Schale und Saft einer Zitrone
• 200 g Heidelbeeren
• 150 ml Wasser (für den Sirup)

1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl in eine Schüssel sieben, 200 g Zucker und die Zitronenschale hinzufügen. In einer anderen Schüssel die Eier, den Ricotta und die Milch mischen, dann zu dem Mehl und dem Zucker geben. Mit einem elektrischen Handrührgerät gut vermischen. Danach die Heidelbeeren hinzugeben.

Genauso hab ich’s gemacht.

2. Die Mischung in die eingefettete Form (Durchmesser ca. 23 cm) geben, dann im vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen.

Yep. So weit, so klar. Der Teig schaut allerdings schon etwas komisch aus. So zäh.

3. Während der Kuchen im Ofen ist, kann man einen Zitronensirup vorbereiten. Dazu wird der restliche Zucker mit Wasser und dem Zitronensaft in einem kleinen Topf erhitzt und 5 Minuten lang geköchelt. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, mit dem Zitronensirup beträufeln und mit etwas Sahne servieren.

Jawoll. Auch den Sirup hab ich in einem kleinen Topf angerührt. Der hat’s aber auch nicht mehr rausgerissen.

Zitronenkuchen - supersaftig

citykitchen 21. März 2010

zitronenkuchen_lecker

Seit Wochen bin ich am Ausmisten und Kisten zusammenstellen für “den Flohmarkt”. Wir unterscheiden dabei zwischen “Kinderflohmarkt” und “Flohmarkt”. Gestern war’s soweit, der erste Kinderflohmarkt der Saison fand im Pfarrzentrum der Nachbarskirche statt. Und wie das so ist bei Veranstaltungen, die die Kirche organisiert in Zusammenhang mit Familien, müssen haufenweise Kuchen gebacken werden. Ich hatte schon seit längerer Zeit nichts mehr gebacken und hab den Samstag zum Backtag erklärt. Und weil ich spitzenmäßige sizilianische Bio-Zitronen hergenommen hab, war das Ergebnis nicht zu toppen. Die Kuchen (einer für uns, einer für das Flohmarktkuchenbuffet) waren wie sie sein sollen: locker, saftig und frisch zitronig. Hammer.

zitronenkuchen_noch_warm

Zutaten für 1 Kastenform:
• 250 g weiche Butter
• 180 g Zucker
• 5 Eier
• abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
• 250 g Mehl
• 2 TL Backpulver

Für den Guss:
• 70 ml Zitronensaft
• 70 g Puderzucker

zitronenkuchen

1. Die Butter schön cremig rühren. Die Eier und den Zucker dazugeben und weiter rühren.
2. Abgeriebene Zitronenschale, Mehl und Backpulver mit unterrühren.
3. Den Teig in eine gefette und mit Mehl bestreute Kastenform (25 cm) geben.
4. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für ca. 50 - 55 Minuten backen (Holzstäbchenprobe!).
5. Nach dem Backen den Kuchen für 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form nehmen, weitere 5 Minuten abkühlen. Den Kuchen zurück in die Form geben und mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen spießen.
6. Den Zitronensaft und Puderzucker vermischen. Über den Küchen träufeln (alles!).

Mini-Nusskuchen aus dem Glas

citykitchen 12. November 2009

mini_nusskuchen

Kleine Kuchen mit Nuss ist das Motto im November bei der Hedonistin.

Ohne viel Zinnober sind die Kuchen im Glas gebacken. Ein Kuchen aus dem Glas ist ideal für zwei Naschkatzen und hält sich verschlossen für bis zu drei Wochen - theoretisch. Hier also mein Beitrag zum Blog-Event “Kleine Kuchen”:

nusskuchen_im_glas

Zutaten für 2 Kuchen im Glas:
• 50 g gemahlene Haselnüsse
• 1 EL Semmelbrösel
• 100 g weiche Butter
• 75 g Zucker
• 75 g Mehl
• 2 Eier
• 1/2 TL Backpulver
• 1 Msp. Zimt
• 1 Prise Nelken
• 2 Tropfen Bittermandelöl

nusskuchen

1. Die Haselnüsse und die Semmelbrösel in einer Pfanne ohne Fett leich anrösten und abkühlen lassen.
2. Mit dem Zimt, Nelkenpulver und Buttermandelöl vermischen.
3. Butter, Zucker und Eier cremig rühren.
4. Mehl mit Backpulver und Nüssen vermischen und unter den Teig heben.
5. Die Gläser (1/4 l oder 1/2 l) einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
6. Teig in die Gläser füllen und in dem vorgeheizten bei 175° Grad ca. 35 Minuten backen.
7. Zum Aufbewahren Gummiringe auf die Innenseite der Glasdeckel legen, Glasdeckel auflegen und die Kuchen im Glas mit Klammern heiß verschließen.

Quelle: G+U Kuchen im Glas

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