Pasta

Fastfood: Käsespätzle

citykitchen 17. Februar 2010

kaesespatzn

In 10 Minuten auf dem Tisch.

Endlich ist die Sonne da!! Bei dem kalten und finsteren Wetter der vergangenen Wochen ist mir die Lust auf Rausgehen immer öfter vergangen. Aber jetzt ist der Himmel wieder blau, wie es sich gehört, und die Sonne bringt trotz Minusgrade den Schnee langsam zum Schmelzen. Yipeeh! Faschingsdienstag ist der halbe Tag frei und als ich nach Hause kam, stand die kleine Naschkatze schon im Schneeanzug und mit Schlitten in der Tür. Im Hirschgarten sind wir stundenlang den Rodelhügel rauf gekeucht und runter gerast, haben uns blaue Flecken, nasse Hintern und einen Mordshunger geholt. Das heißt, in der Küche muss es dann wieder mal schnell gehen.

hirschgarten_rodeln

Zutaten für 3:
• 1 Päckchen Eierspätzle (muss ja schnell gehen, sonst gerne frisch und selbstgemacht)
• 1 Zwiebel
• Butter
• Bergkäse, gerieben
• etwas Milch
• Pfeffer, Salz, Muskat

hirschgarten

1. Die Zwiebel in Ringe schneiden und in der Pfanne mit etwas Butter langsam auf mittlerer Hitze braun rösten. Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
2. 2 EL Butter in die Pfanne geben, die Eierspätzle dazugeben und schön anbraten lassen, bis die Spätzle etwas angebräunt sind. Mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen.
3. Die Pfanne vom Herd nehmen, Milch unter die Spätzle rühren, damit sie schön schlüpfrig werden. Den geriebenen Bergkäse (Menge je nach Lust und Laune) unterrühren.
4. Zwiebeln drüber. Fertig. Essen fassen.

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Bavette mit Bohnen und Speck

citykitchen 18. Dezember 2009

bavette

Der Speck muss weg!

Der Abend gestern stand ganz im Zeichen von Fit- und Wellness. Im Münchner Nordbad bin ich stramm meine Bahnen geschwommen und hab mich anschließend in der Sauna so was von entspannt… Bei knackigen minus acht Grad ist die Blocksauna auf der Außenterrasse ein Muss! Nach dem Saunagang wird sich kräftig mit dem Schnee abgerubbelt und wer ganz mutig ist, springt ins eiskalte Tauchbecken. Meine Haut ist heute noch schön rosig… Nach so viel Sport und Entspannung meldet sich bereits auf dem Nachhauseweg der kleine Hunger, der bis zur Haustüre zum Heißhunger mutiert ist. Dagegen hilft, ganz klar, nur ein Riesenteller Pasta, mit allem was der Kühlschrank hergibt.

Zutaten für 1:
• 120 g Bavette
• 1 Handvoll TK-Bohnen
• 1 Karotte
• 50 g Bauchspeck
• 1 EL Zwiebel fein gewürfelt
• Sahne

1. Die Zwiebel in etwas Olivenöl und 1 TL Butter glasig anbraten.
2. Den klein geschnitten Speck dazugeben und einige Minuten anbraten lassen.
3. Die Karotte mit dem Sparschäler in feine Streifen schneiden und dazugeben.
4. Die TK-Bohnen mit dazugeben, alles ca. 7 Minuten anbraten.
5. In der Zwischenzeit die Pasta kochen. Bavette brauchen nur ca. 6 Minuten, bis sie fertig sind.
6. Wenn die Bohnen-Speck-Mischung zu trocken ist, etwas von dem Nudelkochwasser dazugeben. Einen Schuss Sahne dazugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken und fertig. Wer mag, streut klein geschnittenen Basilikum und geriebenen Parmesan drüber.

Ochsenschwanzragù mit Fettuccine (fatte in casa)

citykitchen 8. Dezember 2009

ochsenschwanzragu_mit_pasta

Gut Ding will Weile haben…

Manchmal muss es mehr sein. Mehr Fleisch, mehr Fett, mehr Kohlenhydrate, mehr Zeit für meine Lieben und mich. Ich will alles auf einmal. Und wie soll das funktionieren? Am besten zeitig aus den Federn kommen, einen entspannten Tag planen und sich abends auf ein tolles Essen freuen. In der Umsetzung sieht das so aus: Im Schlafanzug die paar Zutaten für das Essen schnippeln, anbraten, in den Ofen schieben. Dann schnell bequeme, warme Draußenklamotten anziehen und raus geht’s an die frische Luft. Ein langer Spaziergang im Englischen Garten mit dem Vorkoster, der kleinen Naschkatze und dessen Kumpel. Über den Christkindlmarkt am Chinesischen Turm schlendern, dort Bratwurst naschen und Glühwein schlürfen (leider mit zuviel Anis). Dann noch einen Abstecher zum Spielplatz, damit sich die Jungs ordentlich austoben. Zum Schluss noch bei den Surfern am Eisbach vorbeischauen. Da friert’s mich schon beim Zuschauen, wenn ich seh’, wie die im eiskalten Wasser über die Wellen surfen… Manchmal bin ich gern ein Warmduscher. Und wenn wir heimkommen, ist das Essen schon (fast) fertig. Das Leben ist schön.

zutaten

fleisch

fettucine

Pastaherstellung unter erschwerten Bedingungen: Die Maschine hält nur auf der Arbeitsfläche über der Waschmaschine…

Zutaten für 4:
Fleisch:
• 700 g Ochsenschwanz, in Stücke geschnitten
• 1 Stange Sellerie
• 1 Karotte
• 1 Zwiebel
• 300 ml Weißwein
• 1 EL Fenchelsamen
• 1 EL getrocknete Wacholderbeeren
• 1,5 cm Zimtstange
• 1 Lorbeerblatt
• 1 kleine getrocknete Chilischote
• 2 Dosen gehackte Tomaten
• Pfeffer, Salz

Pasta:
• 300 g Semola di grano duro (gemahlener Hartweizengries)
• 3 Eier (zimmerwarm)
• 1/2 TL Salz
• 1 TL Olivenöl

1. Im Schmortopf die Ochsenschwanzstücke in Olivenöl ordentlich von allen Seiten anbraten. Zwiebel, Sellerie und Karotte fein würfeln, dazugeben und mit dem Fleisch anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen.
2. Fenchel, Wacholderbeeren und die Zimtstange im Mörser zerstoßen und mit dem Lorbeerblatt dazugeben.
3. Die Dosentomaten hinzufügen. Deckel drauf und für mindestens 4 Stunden bei 150 Grad in den vorgeheizten Ofen geben. Bei uns wurden es sechs Stunden…
4. Dann das Fleisch vom Knochen lösen und in feine Stückchen schneiden. Das Fleisch wieder in die Soße geben und auf dem Herd leicht weiterköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. In der Zwischenzeit den Pastateig zubereiten: Die Zutaten mit den Händen in einer Schüssel vermischen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zu einer Kugel formen, in Haushaltsfolie wickeln und 30 Minuten ruhen lassen (nicht im Kühlschrank!).
6. Den Pastateig mit der Pastamaschine in die gewünschte Form bringen. Wie das geht, steht in der Bedienungsanleitung der Pastamaschine…
7. Pasta kochen, Ragú darüber geben und dann einfach nur noch genießen.

Bigoli inkognito

citykitchen 24. November 2009

orecchiette

Gewinnen keinen Schönheitspreis…

Was hatte ich mich gefreut, als ich bei der cuochetta ein Rezept über Bigoli gefunden hatte… und dann auch noch eines mit Kastanienmehl. Während der Zubereitung des Teiges dämmerte es mir bereits, dass es mit der Mengenangabe des Wassers “acqua calda q.b.(q.b. = quanto basta = in hinreichender Menge) ein Problem geben könnte. So kam es dann auch: nach der halbstündigen Ruhephase war der Teig zu trocken, um zu einem feinen Strang ausgerollt zu werden. Die Röllchen sind mir unter den Fingern zerbröselt. Was jetzt? Der Hunger war groß und der Kühlschrank leer. Mit feuchten Händen den Teig zu Kügelchen gedreht (das ging einigermaßen…), mit dem Daumen eine Mulde reingedrückt und fertig waren die Orecchiette. In Butter mit Salbei geschwenkt und mit gutem Parmigiano bestreut, waren die “Bigoli inkognito” ein Gedicht.

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Zutaten für 2:
• 40 g Kastanienmehl
• 130 g Semola di grano duro (Hartweizengriesmehl)
• etwas Salz
warmes Wasser, in hinreichender Menge

1. Die beiden Mehlsorten und Salz vermischen und mit Wasser in hinreichender Menge verkneten, bis es einen weichen Teig gibt.
2. Den Teig zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.
3. Den Teig zu Bigoli rollen. Bigoli sind eine Art dicke Spaghetti mit ca. 0,5 cm Durchmesser.
oder: Den Teig zu kleinen Kügelchen formen, mit dem Daumen eine Mulde reindrücken und schon hat man Orecchiette (Öhrchen).

Fazit: Ich kann jedem nur raten, frische Pasta mit Kastanienmehl zu machen. Unbedingt ausprobieren!

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