Fleisch

Köttbullar und das Kompliment

citykitchen 16. Juni 2010

koettbullar
Neue Runde in der Schwedenwoche.

Nach den Toast Skagen gestern, geht unsere schwedische Woche mit Köttbullar weiter. Fleischbällchen sind bei uns eh der Renner und gibt es oft und in verschiedenen Varianten. Ich mag gern die scharfen kleinen in Tomatensauce, die kleine Naschkatze liebt sie flachgedrückt als Burger und der Vorkoster mag sie dick und nur aus Rindfleisch. Köttbullar mögen wir alle gleich gern - mal mit und mal ohne Soße. Heute mal ohne.

Zutaten für 3:
• 500 g Hackfleisch gemischt
• 200 ml Milch
• 60 g Semmelbrösel
• 1 rote Zwiebel
• 1 Ei
• 2 Stengel Dill
• 2 Stengel glatte Petersilie
• Salz, Pfeffer, Piment
• Preiselbeermarmelade

1. Die Semmelbrösel in der Milch aufweichen. Die Zwiebel klein schneiden und in der Pfanne langsam anschwitzen, nicht braun werden lassen.
2. Das Hackfleisch mit den aufgeweichten Semmelbröseln, dem Ei, den angeschwitzten Zwiebeln, Dill und Petersilie gut mit den Händen vermischen. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Piment nicht zu sparsam würzen. Etwas ruhen lassen und dann zu Bällchen formen.
3. Butterschmalz (oder Öl) in der Pfanne heiß werden lassen. Die Bällchen gut anbraten und dann bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten fertig braten.

Dazu schmeckt sehr gut Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln. Heute gab’s Kartoffelecken dazu. Einfach Kartoffeln schälen und achteln, in kochendem Wasser 5 Minuten kochen. Dann auf einem, mit Olivenöl bepinseltem, Blech verteilen. Bei 200 Grad 30 Minuten im Ofen lassen und ab und zu wenden. Am Schluss mit Fleur de Sel und gemahlenem Pfeffer bestreuen. Unbedingt Preiselbeermarmelade dazu servieren!

Auf die übliche Frage von mir, wie’s denn schmeckt, meint die kleine Naschkatze: “Super! Wie in der Metro-Kantine!” Aaaaaargh….

Kaninchenschenkel mit Ofengemüse

citykitchen 20. Mai 2010

kaninchenschenkel

So ist das halt, wenn man so neugierig ist und immer alles wissen will. Da war ich an den vergangenen Wochenenden und Abenden in der VHS gesessen und hab viel über Webseitengestaltung und dem Internet an sich gelernt. Kann ja nix schaden. Blöd nur, dass ich deswegen nicht zum Einkaufen gekommen bin. Hab ich schon erwähnt, dass ich für eine Sonntagsöffnung von Supermärkten bin? Mal schaun, ob’s schon eine Facebook-Gruppe gibt…. Gedanklich schon auf ein simples Resteessen eingestellt, war ich am Ende total baff, was ich Tolles aus den Tiefen der Kühlschrank- und TK-Fächer rausgezogen hab.

Zutaten für 2:
Aus dem Kühlschrank:
• 3 Karotten
• ein paar Kartoffeln
• ½ Bund Frühlingszwiebeln
• 200 ml Weißwein
• 50 ml Sahne
• Butter

Aus dem Gefrierschrank:
• 2 Kaninchenschenkel
• Hühnerbrühe eingefroren

Aus dem Küchenschrank:
• 2 Knoblauchzehen
• 1 TL Dijon-Senf
• Olivenöl
• Salz, Pfeffer
• Fleur de Sel

Von der Fensterbank:
• 3 Zweige Rosmarin

ofengemuese

Das Ofengemüse:
1. Die Karotten und die Kartoffeln schälen und in nicht zu kleine Stücken schneiden.
2. Das Gemüse in kochendem Wasser ca. 5 Minuten kochen. Das Wasser abgießen und etwas ausdampfen lassen.
3. Die Frühlingszwiebeln waschen und der Länge nach halbieren.
4. Karotten, Kartoffeln und Frühlingszwiebeln auf ein mit Olivenöl beträufeltes Blech legen. Von 1 Zweig Rosmarin die Nadeln abstreifen und über das Gemüse streuen. Mit Pfeffer würzen.
5. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für 30 – 40 Minuten; zwischendurch immer wieder mal wenden.
6. Wenn das Gemüse fertig ist, mit Fleur de Sel würzen.

Das Fleisch:
1. Die (aufgetauten) Kaninchenschenkel mit Salz und Pfeffer würzen und in einer hohen Pfanne mit Olivenöl scharf auf beiden Seiten anbraten.
2. Mit Weißwein ablöschen und stark einkochen lassen.
3. Die (aufgetaute) Brühe dazugeben, die restlichen Rosmarinzweige, die Knoblauchzehen (müssen nicht geschält werden) mit zur Brühe geben und nochmal ordentlich würzen. Dann Deckel drauf und für 30 Minuten bei kleiner Hitze schmoren lassen.
4. Die Kaninchenschenkel aus der Brühe nehmen und warm stellen – am besten auf das Blech mit dem Gemüse legen; gibt auch nochmal schön Farbe.
5. Jetzt in die Soße 1 EL kalte Butter hinzufügen und bei voller Pulle reduzieren lassen. Die Knoblauchzehen und die Rosmarinzweige vorher rausnehmen. Die Sahne mit einrühren. Vielleicht mit etwas Mehl eindicken (aber nur im Notfall!). Ein Teelöffel Dijon-Senf gibt dem Sößchen einen schönen Kick.

Fazit: Jetzt hab ich erstmal Ferien und genug Zeit, die Gefrierfächer wieder aufzufüllen.

Schweinemedaillons mit feinem Spargelsalat

citykitchen 6. Mai 2010

schweinemedaillons_spargel

Asparagus: Kann ich nicht genug von kriegen.

Ist ja zur Zeit auch ein Ding der Unmöglichkeit, an ihm vorbeizukommen. Überall Spargel. Grün, weiß oder violett mit dicken oder dünnen Stangen oder auch nur die Spitzen. Den Spargel aus Griechenland, Italien oder Thailand (!) lassen wir links liegen und decken uns mit sagenhaft frischem aus Schrobenhausen ein. Heute morgen hatte ich wirklich Glück, der Spargel wurde “quasi in der Nacht gestochen” und war praktisch noch “feldwarm”, so zumindest die Aussage von meinem Gemüsehändler… Mit brauner Butter und Hollo gab’s die Tage schon zur Genüge, deshalb heute nur als leichter Salat zu Schweinemedaillons.

schweinemedaillons
Zutaten für 2,5:
• 500 g weißer Spargel
• 250 g Kirschtomaten
• Portulak (oder Rucola)
• 1 Handvoll Cashewkerne (muss aber nicht sein)
• Olivenöl
• weiße Balsamico Creme
• 5 Schweinemedaillons
• 5 Zweige Rosmarin

spargelsalat

1. Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Stangen in Stücke schneiden. Im Dampfeinsatz 8 Minuten dämpfen (nicht in Wasser kochen, das Aroma geht wirklich mit in den Abfluss…).
2. Tomaten halbieren, Portulak waschen und trocken schleudern.
3. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen.
4. Den Spargel und die Tomaten mit 3 EL Öl und ein paar Spritzern Balsamico Creme mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Portulak und Cashewkerne dazugeben und vermischen.
5. Je einen Zweig Rosmarin mit Küchengarn um die Medaillons binden und würzen.
6. Das Fleisch in der heißen Pfanne mit etwas Öl scharf von jeder Seite anbraten und dann bei reduzierter Hitze fertig braten, je nach Dicke der Medaillons und Hitze, dauert das ca. 5 - 10 Minuten.

Fazit: Ich habe diesen Salat auch schon mit Rucola gemacht, fand aber, dass die pfeffrige Rucola zu dominant schmeckt. Portulak schmeckt eher nach nichts und nimmt dem Spargel nichts von seinem Aroma weg. Auf die Cashewkerne könnte ich auch verzichten - die kleine Naschkatze besteht aber drauf. Sei’s drum…

Quelle: lecker.de

Fast-Food: Kalbsfilet mit Gemüse

citykitchen 25. März 2010

kalb_mit_gemuese

Fit in den Frühling.

Zwischen Feierabendsport und Tagesschau bleibt nur wenig Zeit zum Kochen. Also muss ein leichter Snack her, der lecker schmeckt und nicht zu voll macht. Auf Salatgedönse hab’ ich am Abend überhaupt keinen Appetit und der Vorkoster braucht sowieso immer was “Gscheits” im Bauch. Als Fast-Food-Klassiker hat sich bei uns Steak in sämtlichen Variationen bewährt. Gestern gab’s für den Vorkoster ein schönes Stück Rind und die kleine Naschkatze und ich, wir haben uns Kalbslende gegönnt. Dazu ein Mix aus dem Gemüsefach, verfeinert mit dem Brotaufstrich “Brunch Kräuter” weil gerade nichts anderes cremiges im Kühlschrank war. In exakt 15 Minuten auf dem Tisch – inklusive schnippeln und fotografieren!

fleisch

Zutaten für 2,5:
• 2 Stück Rumpsteak
• 2 Stück Kalbsfilet
• 2 Zucchini
• 1 Karotte
• 1 Handvoll Champignons
• 1 Knoblauchzehe
• 2 EL “Brunch Kräuter”

1. Zucchini, Karotte und Champignons in Stücke schneiden.
2. Olivenöl in der Pfanne heiß werden lassen und das Gemüse darin scharf anbraten.
3. In der Zwischenzeit die mit Pfeffer gewürzten Steaks im heißen Fett (Butterschmalz) auf jeder Seite 2,5 Minuten braten (die Zeit variiert natürlich je nach Dicke). Ich brate immer einen Zweig Rosmarin mit, das Aroma geht ins Fett und somit ins Fleisch über. Eine tolle Sache… Danach in Alufolie wickeln und etwas ruhen lassen. Auf diesen Schritt kann man verzichten, wenn das Gemüse zeitgleich fertig wird…
4. In die Gemüsepfanne die klein gehackte Knoblauchzehe unterrühren und kurz mitbraten, mit Pfeffer und Salz würzen. Das “Brunch” unterrühren. Das war’s schon…

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