Aprikoseneis mit Aperol

citykitchen 14. Juli 2010

aprikoseneis_fertig

Brauch’ ich eine Eismaschine?

Schön wär’s ja schon. Jedes Jahr zu Sommeranfang wäge ich Pro und Contra ab. Mal seh’n:

Pro:
1. frisches Eis nach eigenem Geschmack, wann immer mir danach gelüstet.
Contra:
1. noch ein Teil, das mit großer Wahrscheinlichkeit an 355 Tagen im Jahr im Küchenschrank - der jetzt schon aus allen Nähten platzt - rumsteht.
2. Die Kühlschüssel passt nicht in mein Tiefkühlabteil.
3. In der Experimentierphase, kurz nach Kauf, leg ich locker drei Kilo zu.
4. Wer macht das Ding eigentlich sauber?

Ach nö, vielleicht nächstes Jahr. Bis dahin gibt’s weiter Eis am Plastikstäbchen. Wir finden das lecker und erfrischend - und das ist die Hauptsache - egal ob aus der Maschine, von der Eisdiele oder aus dem Plastikförmchen, stimmt’s?

Buttermilch-Zitrone mit Minze, Himbeer-Joghurt, Erdbeer pur und Fanta hatten wir schon. Heute gibt’s ein besonders gutes Aprikoseneis.

aprikoseneis_tupper

Zutaten für 4 Förmchen:
• 1 Dose Aprikosen (425 ml)
• 1 EL Zitronensaft
• 3 EL Aperol
• 1 EL Puderzucker

Die Aprikosen abtropfen lassen. Aprikosen mit Zitronensaft, Aperol und Puderzucker mit dem Mixstab fein pürieren. In die Förmchen gießen und ab damit in den Gefrierschrank.

aprikosen_dose

aprikosen

Quelle: Das Rezept hab’ ich bei lecker.de gefunden.

6 Reaktionen zu “Aprikoseneis mit Aperol”

  1. Jutta Lorbeerkroneam 15. Juli 2010 um 11:02 Uhr

    Ich mach zuhause auch eigentlich nur Fruchteis am Stiel - waere nie draufgekommen auch Aperol darein zu schmuggeln.

  2. catering berlinam 17. Juli 2010 um 13:01 Uhr

    Apropos Eismaschine. Ich empfehle den Schritt zu gehen. Natürlich muss man vorher erörtern wie stark man von Eis abhängig ist. Ich würde mich als starken Junkie bezeichnen und hab die Anschaffung nie bereut. Zum Rezept: Schön!!
    Mit einem Schuss Aperol abgerundet kann ja nichts schief gehen. Wird ausprobiert.

  3. citykitchenam 21. Juli 2010 um 09:07 Uhr

    @Jutta: Der Schuss Aperol bewirkt außerdem - abgesehen vom frischen Geschmack - dass das Eis nicht zu fest gefriert. win win sozusagen :-)
    @ catering berlin: Ich fange an schwach zu werden, was die Eismaschine angeht. Vielleicht wär’s ja ein schönes Weihnachtsgeschenk…

  4. Christinaam 21. Juli 2010 um 14:02 Uhr

    Oha, diesen Zwiespalt kenne ich zu gut! Habe mich aber dieses Jahr dazu entschieden, den Eismaschinenaufsatz für meine Küchenmaschine zu kaufen. Noch keine Sekunde bereut! So cremiges Eis bekommt man einfach ohne nicht hin. Fatal isses natürlich schon, das mit den 3 Kilo könnte hinkommen… Tolles Rezept übrigens, dann kann ich Aperol auch mal anders zu mir nehmen, als ihn immer nur in den Prosecco zu gießen ;-)

  5. Bolliskitchenam 21. Juli 2010 um 16:14 Uhr

    ich habe auch keine Eismaschine, in Paris habe ich nebenan Grom, besser kann man es nicht selbermachen, und in der Provence denke ich dann manchmal, ach, wäre doch ganz gut, aber, anscheinend brauche ich es nicht so dringend, sonst hätte ich schon eine gekauft……Mit dem thermomix kann man auch gut Eis machen, mache ich aber auch nie…

  6. citykitchenam 21. Juli 2010 um 20:44 Uhr

    @ Christina: Da komm ich gleich zum nächsten Zwiespalt: Küchenmaschine. Seit meine schon vor Jahren den Geist aufgegeben hat, konnte ich mich noch nicht für eine neue entscheiden. Kenwood vs. KitchenAid…. Bis jetzt komm ich prima mit meinem Uralt-Handmixer klar. Aber mit der Option Eismaschinenaufsatz schaut das schon wieder ganz anders aus. (Hallo Christkind, liest du mit?)

    @ Bolliskitchen: Grom kenn ich leider nicht, aber bei uns schießen diese hippen Eisdielen mit so genialen Mischungen wie Zitronen-Basilikum-Sorbet, Ingwer-Schoko und Rose (!) wie Pilze aus dem Boden. Denen rennen die Münchner die Bude ein (zu Recht!). Obwohl, selbstgemachtes Roseneis….

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