Zuckeralarm! Portugiesische Vanilletörtchen

citykitchen 2. Mai 2010

portugiesische_vanilletoertchen

Pastéis de Nata

Heute gab’s schon zum Frühstück eine Zuckerbombe. Macht nichts, die leckeren Törtchen aus Portugal gibt es schließlich nicht jeden Sonntag… Die süßen Pastéis de Nata wurden übrigens erstmals von den Schwestern des Hieronymus-Klosters im Lissabonner Stadtteil Santa Maria de Belém (kurz Belém) gebacken, weshalb sie auch Pastéis de Belém genannt werden.

Zutaten für 12 Stück:
• 1 Packung frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
• 2 EL Mehl
• 1 Vanilleschote
• abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone
• 1/2 l Milch
• 240 g Zucker
• 1 Ei + 5 Eigelb
• Salz
• Butter
• 12 TL brauner Zucker

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1. Muffinblech (12 Mulden) mit Butter einfetten. Den Teig etwas ausrollen, so dass 12 Kreise (à ca. 10 cm Durchmesser), ausgestochen werden können. Die Teigkreise in die Mulden legen und kalt stellen. Vorher in die Mulden ca. 1 cm breite Streifen aus Backpapier schneiden, dann lassen sich die Puddingtörtchen nach dem Backen leicht aus der Form lösen.
2. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Milch, Vanilleschote und 1 EL Butter aufkochen. Die Schote entfernen. Zucker, Zitronenschale, 2 EL Mehl und 1 Prise Salz mischen und in die kochende Milch einrühren. Vanillemark, Ei und Eigelb verquirlen. Von der Creme 2 - 3 EL unterrühren, dann unter die übrige Creme rühren.
3. Die Creme in die Mulden verteilen und im heißen Ofen (220 Grad) für 10 - 12 Minuten backen. Die Puddingtörtchen mit je 1 TL braunen Zucker bestreuen und unter dem heißen Grill für ein paar Minuten karamellisieren (oder mit dem Gasbrenner).

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Fazit: Die Puddingtörtchen sind auch mit der reduzierten Zuckermenge ziemlich süß. Im Originalrezept werden 275 g Zucker verwendet - was für mich viel zuviel ist, für die kleine Naschkatze jedoch absolut in Ordnung geht….

Quelle: lecker 2009-04

Pastéis de Belem

7 Reaktionen zu “Zuckeralarm! Portugiesische Vanilletörtchen”

  1. Pauleam 2. Mai 2010 um 15:09 Uhr

    Pastéis de Nata gibt es bei uns in Luxemburg in fast jedem Bäckerladen zu kaufen, da sehr viele Portugiesen hier leben. Schön, dass ich jetzt ein erprobtes Rezept habe um sie selber zu machen. Deine sehen wirklich perfekt aus.

  2. lamiacucinaam 2. Mai 2010 um 18:55 Uhr

    beinahe mein ganzer Jahresbedarf an Zucker in diesen Törtchen ;-) , aber schön sehen sie aus.

  3. Bolliskitchenam 3. Mai 2010 um 09:16 Uhr

    die liebe ich auch…..

    Zu den Morcheln, einfach in Butter und Schalotten dünsten und dann Spargel dazu, zB, oder ein poulet kaufen und die Morcheln, gedünstet!, unter die Haut ’schieben’. Mit vin jaune ablöschen zB.
    Aber auch im Risotto ist’s lecker, nur die morilles nie roh essen!!!

  4. Sandraam 5. Mai 2010 um 08:25 Uhr

    @ Paule: Habt ihr’s gut… bei uns hab ich sie noch nicht zu kaufen gesehen. Muss ich halt weiterhin selbst backen ;-)
    @ lamiacucina: Die waren wirklich süß… Beim nächsten Mal nehm’ ich noch weniger Zucker.
    @ Bolli: Danke für die Morchel-Tipps! Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich welche herkrieg…

  5. Chaosqueenam 7. Mai 2010 um 20:27 Uhr

    Natas liebe ich auch über alles.
    Ich habe selbst ein Rezept im Blog, bin aber immer wieder begeistert über eine neue Rezeptvariante. Das wird demnächst ganz bestimmt ausprobiert.

  6. Sandraam 9. Mai 2010 um 07:31 Uhr

    @ Chasoqueen: Oh, du hast sie mit Zimt gemacht und nur 100 g Zucker - muss ich ebenfalls probieren.

  7. zorraam 12. Mai 2010 um 07:35 Uhr

    Selbstgebacken schmecken sie sicher besser als gekauft. Hübsch sehen sie aus!

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