Es grünt so grün
citykitchen 10. April 2010
Ich hätte so gerne einen Garten. Oder einen Balkon. Nur einen ganz kleinen. Für frische Kräuter, Salat aus dem Blumentopf, Zitronenbäumchen, Minitomaten… ach, was man halt so in der Küche gebrauchen kann. Vielleicht noch ein paar Geranien… Kein Balkon, kein Garten aber eine Prise Improvisationstalent. In allen (un)möglichen Gefäßen ziehe ich mir mein Grünzeug selbst heran, kaufe Kräuter in Töpfchen, topfe die dann um und verteile das alles auf sämtliche Fensterbänke in der Wohnung und in unserem schön alten Treppenhaus (diskutiere gerade mit dem Vorkoster den Unterschied zwischen “unserem schön alten” und “unserem schönen alten Treppenhaus”…). In den vergangenen Jahren hatte ich auf diese Weise von Mai bis Spätsommer immer frischen Salat für 1 bis 2 Personen, Spinat, Kräuter (5 Sorten Basilikum!) und Erdbeeren. Die Fensterbanksaison 2010 hab’ ich mit Winter-Portulak und Brunnenkresse eingeläutet. Spinat und Salat sind auch schon unter der Erde und ich bin selbst ganz gespannt, was ich noch alles an Samen mit heimbringe…

Winter-Portulak und Brunnenkresse.

Küchenfensterbank.
- Allgemein , Küchenzeug , vegetarisch
- 3 Kommentare
das schliessen der Fenster stelle ich mir gar nicht so einfach vor
…ist absolut unmöglich (gewesen). Hab heute alles umsortiert, nach draußen gestellt und das täglich’ Kraut aufgegessen. Jetzt geht’s wieder
Ist das nett! Ich weiß noch, wie ich in Studentenzeiten in einer Dachwohnung in Kiel gewohnt habe, von der man nicht einmal ein kleines Fitzelchen Grün gesehen hat. Und Fensterbänke gab’s auch keine. Schrecklich. Dann Umzug in die erste richtige Wohnung im Terrasse - ein Genuss!