Blog-Event Fremdkochen: Rote Bete mit Ziegenfrischkäse

citykitchen 15. November 2009

rote_bete_mit_ziegenkaese

Die erste Rote Bete meines Lebens!

Noch nie in meinem Leben hatte ich Rote Bete gegessen. Ohne nachvollziehbarem Grund hatte ich mich immer geziert auch nur zu probieren. Und weil es gar nicht meine Art ist, etwas nicht zu versuchen, war es an der Zeit das zu ändern. Beim Schmökern in Ankes Blog bin ich über diese herbstliche Vorspeise gestoßen und war von den wenigen Zutaten angetan und blitzschnell geht’s auch noch. Jetzt gab’s kein zurück mehr; ich bin losgezogen, um eine Rote Bete zu kaufen und kam mir dabei unvorstellbar experimentierfreudig und offen-für-alles vor. Aaargh.

Zutaten für 4:

• 1 rohe Rote Bete
• Ziegenfrischkäse
• Walnüsse
• flüssiger Honig
• schwarzer Pfeffer

1. Die Rote Bete schälen und in ganz feine Scheiben schneiden. Ich hab das mit meiner Trüffelmandoline gemacht. Achtung: Die Rote Bete färbt ab!
2. Ein paar Scheiben auf einen Teller legen. Einen Klecks Ziegenfrischkäse drauf. Gehackte Walnüsse und gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben.
3. Sehr dünne Honig-Fäden über den Frischkäse ziehen.

Ich wüsste zu gerne, warum ich mich bisher geweigert hatte Rote Bete zu essen… Ein bisschen schmeckt sie nach Acker und kaut sich wie eine Karotte. Auf jeden Fall ist mein albernes Rote-Bete-Trauma vorbei und als nächstes probiere ich die gekochte Variante oder Borschtsch. Danke Anke!

3 Reaktionen zu “Blog-Event Fremdkochen: Rote Bete mit Ziegenfrischkäse”

  1. Ankeam 16. November 2009 um 09:22 Uhr

    Ha, das freut mich sehr, dass ich als Rote-Bete-Anfängerin eine weitere Rote-Bete-Anfängerin überzeugen konnte.

  2. hapeam 16. November 2009 um 14:06 Uhr

    Ich kenne das noch als Variante, bei der die rohe Rote Beete erstmal gekocht wird (man kann wohl auch eingelegte nehmen, keine Ahnung), dann in Scheiben geschnitten und kurz mit Chevré (eine Art Ziegenweichkäse) überbacken wird. Dann wird sie auf Salatblättern (Lolo Rosso oder so) angerichtet, ansonsten halt ähnlich wie in diesem Rezept mit etwas Honig, außerdem noch Balsamicocréme zum und die Walnüsse in den Salat. Da ich das nur einmal gegessen hab und nicht selber nachgekocht hab, bin ich mir nicht ganz sicher, wie man es am besten anrichtet, aber wer ein Gefühl fürs Kochen hat, kriegt das bestimmt gut hin. Lecker wars auf jeden Fall.

  3. citykitchenam 17. November 2009 um 10:17 Uhr

    @ Anke: Mich freut’s auch! (ich würde mich sogar als ehemalige Rote-Bete-Hasserin bezeichnen…)
    @ hape: Überbacken ist auch eine gute Idee! Ist notiert.

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