Nachgekocht: Schwarze Linguine mit Garnelen

citykitchen 7. März 2010

linguine_nere
Fast food deluxe.

Das Rezept mit Garnelen auf schwarzer Pasta hab ich bei Christina auf ihrem tollen Blog New kitch on the blog gefunden. Statt Tagliatelle gab’s bei mir getrocknete Linguine, die Garnelen waren von “Costa” aus der Tiefkühltruhe und die Zuckerschoten waren mir im Laden nicht knackig genug, drum gab’s gelbe und rote Minitomaten. In der Reihenfolge habe ich’s etwas anders zubereitet, das Ergebnis war aber genauso klasse wie bei Christina. Und weil ich es gern scharf mag, kam noch die Chilischote dazu…

Zutaten für 3:
• 250 g Linguine nere
• 250 g Garnelen
• 1/2 rote Zwiebel
• Olivenöl
• 1/2 Glas Weißwein
• 1/2 Glas Fischfond
• 80 ml Sahne
• 1 kleine rote Chilischote (ohne Samen)

1. Olivenöl in einer großen Pfanne heiß werden lassen; die Garnelen von jeder Seite 2 Minuten anbraten. Die Garnelen in Alufolie warmhalten.
2. Bei Bedarf noch etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Zwiebel darin anschwitzen. Die Tomaten halbieren und mit der klein geschnittenen Chilischote dazugeben. Mit Weißwein (ich hab Lugana genommen, der ist bei uns zu Hause gerade angesagt) ablöschen und die Flüssigkeit gut verdampfen lassen.
3. Dann den Fischfond und die Sahne einrühren, auf starker Hitze etwas einkochen lassen. Jetzt sollten die Linguinie ins kochende Salzwasser.
4. Die Sauce mit Salz würzen. Die Garnelen und die Pasta in die Sauce geben und gut schwenken.

Fazit: Ich werde mir auf jeden Fall einen Vorrat an TK-Garnelen anlegen…

Blitz-Tiramisu

citykitchen 2. März 2010

tiramisu

“Was gibt’s zum Nachtisch?”

Oh nee Jungs, nicht heute… Ich bin müde, will nur was schnelles kochen, essen, ab auf die Couch. Leider komm’ ich aus der Nummer nicht mehr raus. Die beiden haben Zuckerentzug und nur ich kann helfen. Zur Rettung fällt mir spontan ein blitzschnelles Tiramisu ein.

Zutaten für 4:
• 250 g Mascarpone
• 150 g Joghurt
• Zucker
• Espresso (oder starker Kaffee)
• 8 Löffelbiskuit
• Marsala
• Kakao

Die Löffelbiskuit zerbröseln und die Hälfte davon in 4 Gläser streuen. Mit dem Espresso beträufeln und mit einem Messerknauf festdrücken. Den Marsala mit dem Jogurt vermischen, 1 - 2 EL Zucker und einen kräftigen Schuss Marsala unterrühren. Die Masse in Gläser geben (ungefähr 1,5 cm hoch). Wieder eine Schicht zerbröselte Löffelbiskuit drüberstreuen, mit Espresso beträufeln, dann wieder die Mascarponemasse. Am Schluss mit Kakao bestreuen. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Fazit: So kann man auch mit kleinen Sachen, Schleckermäulchen zufrieden machen. Nächstes Mal bin ich dran!

Champignon-Gorgonzola-Bruschette mit Kasseler

citykitchen 28. Februar 2010

bruschetta_mit_kassler

Nicht wirklich fotogen.

Ha, von wegen “schnelles Ofenbrot”! Das Rezept steht in der März-Ausgabe der “lecker” in der Kategorie Fix & Feierabend und soll in 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Beim Durchlesen war mir schon klar, dass das nix wird mit der halben Stunde. 400 g Champignons putzen und in Streifen schneiden; das geht nicht einfach so ratzfatz. Zwiebel schneiden ist kein Problem, da hab ich mächtig Speed drauf aber dann musste ich noch den Knochen vom Fleisch lösen…

Mit den Zeitangaben bei Rezepten komm ich generell nicht aus: es müssen doch erst die Zutaten zusammengesucht werden, dann die passenden Töpfe hervorgekramt und das Messer nochmal schnell geschliffen. Zwischendrin werden die Zutaten gewogen, gewaschen, geputzt und geschnitten. Das braucht alles seine Zeit. Ich habe keine Ahnung, ab wann die Zeit in Kochbüchern gestoppt wird; für die Bruschette habe ich vom ersten Öffnen der Kühlschranktür bis zum Servieren genau 1:05 h gebraucht.

champignons

Zutaten für 3,5:
• 4 dicke Scheiben Graubrot
• 1 Zwiebel
• 400 g Champignons
• 4 Kasselerkoteletts, ausgelöst
• 100 g Gorgonzola
• 1 EL Mehl
• 1/8 l Wein
• 100 g Brunch Kräuter oder Schmand
• Petersilie

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Brote auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen.
2. Zwiebel schälen und würfeln, Pilze putzen und in Scheiben schneiden.
3. Fleisch in der Pfanne von jeder Seite anbraten. Auf die Brotscheiben legen.
4. Zwiebeln und Pilze im Bratfett braun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen, aufkochen und unter Rühren einige Minuten köcheln. Brunch, bzw. Schmand und den Gorgonzola einrühren.
5. Den Pilzrahm auf den Kasseler verteilen und für 5 Minuten im Ofen überbacken.

Fazit: Ein kleiner aber absolut sättigender Feierabendsnack. Beim nächsten Mal bin ich sparsamer mit dem Brunch, weil mir das ganze doch etwas zu “mastig” war.

Quelle: “lecker” 03/2010

Chana pulao

citykitchen 26. Februar 2010

chickpea_pilau

Schmeckt auch kalt sehr lecker!

Wer unter akutem Kohlehydratemangel leidet und Fan der pakistanischen Küche ist, dem leg ich dieses Pilau ans Herz. Dieses kleine Reisgericht lässt sich je nach Geschmack und Vorliebe variieren, von ganz mild bis feurig scharf (so mag ich es). Und weil der Reis und die Kichererbsen nur so strotzen vor Proteinen und Carb, reicht eigentlich schon eine halbe Portion um richtig satt zu werden. Wenn dann noch was übrig ist, pack ich mir den Rest in eine niedliche Schüssel und hab am nächsten Tag im Büro nach was davon.

Zutaten für 4 – 5:
• 500 g Basmatireis
• 115 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht und weichgekocht oder 400 g Kichererbsen aus der Dose
• 1 Dose geschälte Eiertomaten
• 125 ml Sonnenblumenöl
• 1 Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
• 1 TL frischen Ingwer, gerieben
• 3 Zimtstangen
• 1 TL schwarze Pfefferkörner
• 1 TL Kreuzkümmel
• Chilipulver, eh nach Vorliebe
• 3 Kardamonschoten
• Salz
• Naturjoghurt

1. Den Reis unter fließendem, kalten Wasser waschen. In einer Schüssel mit kaltem Wasser für mindestens 1 Stunde quellen lassen.
2. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel langsam braun werden lassen. Den Ingwer und die Gewürze hinzufügen und für eine Minute mitrösten. Umrühren nicht vergessen! Die Gewürze können natürlich vorher im Mörser gemahlen werden!
3. Die Dosentomaten und 650 ml Wasser hinzufügen. Aufkochen lassen.
4. Jetzt kommen der Reis und die Kichererbsen dazu. Deckel drauf und für 15 Minuten köcheln lassen (oder bis der Reis zu 90 % gekocht ist).
5. Jetzt kommt der Clou: Ein sauberes Geschirrtuch gut mit Wasser anfeuchten. Den Deckel von der Pfanne nehmen und die Pfanne mit dem Geschirrtuch zudecken. Dann kommt der Deckel wieder drauf (auf das Tuch) und wird fest verschlossen.
6. Die Hitze auf ganz niedrig runterschalten. Auf diese Art für weitere 25 bis 30 Minuten (mehr warm halten als) kochen.

Wenn das ganze so vor sich hin brütet, bereite ich mir Röstzwiebeln vor, die ich dann auf das Pilau gebe. Mit dem Joghurt servieren.

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